Mindestens 13 Menschen starben nach Angaben der Nachrichtenagentur Dogan am Dienstagmorgen in der Region Dikili, als ihr Boot bei schlechtem Wetter auf dem Weg zur griechischen Insel Lesbos kenterte. Sieben weitere Menschen starben demnach, als Wasser in ein mit 58 Flüchtlingen überfülltes Schlauchboot vor dem Badeort Dikili eindrang. Unter den Toten waren mehrere Kinder.
Dutzende Flüchtlinge konnten dem Bericht zufolge gerettet werden, viele mussten mit Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht werden. Trotz winterlicher Temperaturen und derzeit schlechter Wetterbedingungen versuchen nach Angaben der türkischen Behörden weiterhin zahlreiche Flüchtlinge, von der türkischen Küste aus die griechischen Ägäis-Inseln und damit die EU zu erreichen.
700 Tote
Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) kamen im vergangenen Jahr etwa 700 Menschen bei dem Versuch ums Leben, über die Ägäis die EU zu erreichen oder sie verschwanden.
Insgesamt kamen laut IOM im vergangenen Jahr eine Million Flüchtlinge in die Europäische Union, davon 700.000 über die Türkei und die griechischen Ägäis-Inseln.
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