Dienstag27. Januar 2026

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1800 Flüchtlinge kommen in Piräus an

1800 Flüchtlinge kommen in Piräus an
(AFP/Louisa Gouliamaki)

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Die Lage der Migranten in Griechenland wird immer dramatischer. Die flüchtenden Menschen strömen in die Hafenstadt Piräus.

In der Hafenstadt Piräus kamen am Montagmorgen wieder gut 1800 Migranten an. Dies teilte die Hafenverwaltung mit. Die Menschen hatten in den vergangenen Tagen aus der Türkei zu den griechischen Inseln der Ostägäis übergesetzt.

Im Zentrum Athens spielten sich indes chaotische Szenen ab: Am zentralen Viktoria-Platz verbrachten Hunderte Flüchtlinge – darunter auch Familien mit Kleinkindern – die Nacht im Freien, wie Augenzeugen berichteten.

Zu Fuß gen Norden

Der nördliche Nachbar Griechenlands, Mazedonien, gestattet seit inzwischen mehr als einer Woche täglich nur wenigen Flüchtlingen aus Syrien und dem Irak die Weiterfahrt nach Mitteleuropa. Mehrere Tausend Migranten harrten aus diesem Grund in Zelten und unter Planen auf der griechischen Seite der Grenze aus.

Tausende Migranten sind mit allen möglichen Verkehrsmitteln und auch zu Fuß gen Norden unterwegs in der Hoffnung, doch noch einen Weg zu finden, weiter nach Mitteleuropa zu kommen, berichteten griechische Medien. Die griechischen Auffanglager, mehrere Wartehallen in Piräus und die Hallen eines alten, geschlossenen Flughafens von Athen, sind überfüllt, wie das Staatsfernsehen berichtet.

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