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18 Menschen sterben

18 Menschen sterben

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Die israelische Luftwaffe hat ihre massiven Luftschläge im Gazastreifen auch in der Nacht zum Donnerstag fortgesetzt. Es gab 18 Tote und mehr als 160 Verletzte.

Die palästinensische Nachrichtenagentur Safa berichtete, seit Beginn der Militäroperation am Mittwoch seien elf Palästinenser getötet und mehr als 100 verletzt worden. Unter den 18 Toten waren den Angaben zufolge auch zwei Kinder und eine schwangere Frau. Israel warf nach Medienberichten Flugblätter über dem Gazastreifen ab, die Zivilisten dazu aufriefen, sich zu ihrem eigenen Schutz von Waffenlagern fernzuhalten.

Bei einem Raketenangriff militanter Palästinenser aus dem Gazastreifen sind am Donnerstag in Israel drei Menschen getötet worden. Der israelische Rundfunk meldete weiter, die Rakete haben den vierten Stock eines Wohnhauses in der Stadt Kiriat Malachi direkt getroffen. Die Verletzten mussten den Angaben zufolge erst unter Trümmern geborgen werden. Die heftigen Raketenangriffe auf Israel dauerten am Donnerstag an. In Städten in Reichweite des Gazastreifens heulten immer wieder die Sirenen, darunter in Aschdod und Beerscheva.

«Säule der Verteidigung»

Zum Auftakt der Operation «Säule der Verteidigung» hatte die israelische Luftwaffe gezielt den Militärchef der radikal-islamischen Hamas, Ahmed al-Dschabari, und seinen Assistenten getötet.

Militante Palästinenser feuerten seit Mittwochabend Dutzende Raketen in Richtung Israel ab. Dort suchten Hunderttausende Menschen Zuflucht in Schutzräumen. Am Donnerstagmorgen heulten in der Hafenstadt Aschdod wieder die Sirenen.

Der militärische Hamas-Arm im Gazastreifen nannte die Tötung von Al-Dschabari eine «Kriegserklärung» und kündigte massive Rache an. Die israelische Armee bezeichnete Al-Dschabari als «Terroristen Nummer eins» im Gazastreifen.