Dienstag27. Januar 2026

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17 Millionen Euro Strafe für Commerzbank

17 Millionen Euro Strafe für Commerzbank
(AFP/Patrik Stollarz)

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Die Commerzbank soll Medienberichten zufolge 17 Millionen Euro Bußgeld für Schwarzgeldgeschäfte in Luxemburg und Panama zahlen.

Darauf hätten sich die Bank und die ermittelnde Staatsanwaltschaft Köln geeinigt, berichteten am Mittwochabend «Süddeutsche Zeitung», NDR und WDR. Der Bußgeldbescheid wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung solle in nächster Zeit erfolgen.

Die Commerzbank ist den Angaben zufolge das dritte Institut, das wegen der Luxemburg-Panama-Geschäfte bestraft wird. Die Hypo-Vereinsbank (Link) müsse knapp 20 Millionen Euro zahlen, die HSH Nordbank (Link) gut 22 Millionen Euro.

Briefkastenfirmen

Alle Institute hatten den Angaben zufolge über Filialen in Luxemburg deutschen Kunden geholfen, Vermögen in Briefkastenfirmen in Panama vor dem Fiskus zu verstecken. Weitere Banken müssten wegen solcher Praktiken ebenfalls mit Strafen rechnen.

Nordrhein-Westfalen hat nach Angaben des Finanzministeriums in Düsseldorf von 2010 bis 2015 dank zahlreicher Steuerverfahren und Selbstanzeigen zwei Milliarden Euro zusätzlich eingenommen.

Durch das «hartnäckige und konsequente Vorgehen» gegen Steuerhinterziehung seien «hohe Mehreinnahmen» erzielt worden, sagte Staatssekretär Rüdiger Messal (SPD) zu «SZ», NDR und WDR.

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