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119 Asylbewerber im September

119 Asylbewerber im September

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Die Zahl der Asylbewerber ist deutlich gestiegen. 119 Personen haben im September um Asyl in Luxemburg gebeten. Im August waren es nur 76.

785 Menschen haben in den ersten neun Monaten dieses Jahres einen Asylantrag in Luxemburg gestellt. 2012 waren im selben Zeitraum 1.700 Anträge verzeichnet worden. Im Monat August waren es 76, im September stieg die Zahl der Antragsteller aber auf 119.

Die meisten Antragsteller im Monat August kommen aus aus den Balkan-Ländern, allen voran Bosnien-Herzegowina (24), vor dem Kosovo (22), Montenegro (15) und Serbien(4). Aber es wurden im September auch 8 Anträge von Nord-Koreanern eingereicht. Tunesien zählt ebenfalls 8 Antragsteller, Nigeria 7, Algerien 6. Aus Syrien gingen 4 Anfragen beim Außenministerium ein, aus dem Irak 3.

Bürger aus den Balkanstaaten stellen immer noch die Mehrheit aller Asylbewerber dar: Kosovo (131), Bosnien-Herzegowina (93), Montenegro (80), Albanien (52) und Serbien (36). Unter anderem 48 Tunesier, 36 Nigerianer, 27 Irakis und Weißrussen sowie 26 Algeriern und 25 Weißrussen stellten in den ersten neun Monaten deises Jahres einen Antrag beim Außenministerium.

Nur wenige erhalten das Statut

Eine Aussicht auf das Flüchtlingsstatut haben jedoch nur die Wenigsten. 1062 Entscheidungen wurden bisher in diesem Jahr gefällt. Nur 101 Asylbewerber durfen bleiben. 550 Personen gingen bis September in ihr Ursprungsland zurück, die meisten, 495, freiwillig. 55 wurden zwangsausgewiesen. Zurück nach Bosnien-Herzegowina gingen bisher 150 Personen, nach Serbien 137, nach Montenegro 91 und in den Kosovo 83. Im September reiste ein Asylbewerber zurück nach Russland.

Das Dublinabkommen sieht vor, dass abgewiesene Asylbewerber wieder in das Land zurückgeführt werden, in das sie als erstes in die EU eingereist sind. So wurden im September acht Personen nach Italien, zwei Personen nach Belgien und jeweils eine Personen nach Schweden und in die Schweiz ausgewiesen. Auf anderen Seite
wurden bisher wurden 42 Menschen durch das Abkommen nach Luxemburg gebracht.