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11.000 Stimmen gegen die Fuchsjagd

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Die Jäger setzen ihren Kampf gegen das Fuchs-Jagdverbot im Parlament fort. Auch die Fuchsjagd-Gegner lassen nicht locker. 11.000 Unterschriften wurden bereits gesammelt.

Von April an dürften in Luxemburg zunächst für ein Jahr keine Füchse mehr geschossen werden. Der Grund: Füchse würden sich selbst regulieren und von ihnen gehe keine Gefahr für Mensch noch Natur aus, heißt es aus dem Umweltministerium. Die Jäger laufen seit der Bekanntgabe dieser Regelung (Artikel) Sturm. Der Jagdverband FSHCL hat vor Kurzem eine Anhörumg zum Thema Fuchs-Jagdverbot im Parlament erreicht. Die Jäger befürchten durch das einjährige Verbot einen drastischen Anstieg der Fuchspopulation in Luxemburg, die zu einer Erhöhung der Fuchsbandwurm-Infektionen führen könne.

Als Reaktion auf den rezenten «Geländegewinn» der Jäger bezüglich des Verbots, hat nun die Tierrechtsaktivistin Alix Rassel zusammen mit der Facebook-Gruppe „Luxemburg for Foxes“ und dem Wildtierschutz Deutschland e.V. etwa 11.000 Unterschriften für die Beibehaltung des umstrittenen Fuchsjagdverbots gesammelt. In einem Presseschreiben am Dienstag führt sie Argumente gegen die Befürchtungen der Jäger an.

Wissenschaflter widerlegen Befürchtungen der Jäger

So ist Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland e.V. der Auffassung, dass es keinen vernünftigen Grund gibt Füchse zu jagen. Kauertz spricht von zahlreichen wissenschaftlichen Dokumentationen, die die Argumente des Jagverbands FSHCL widerlegen.

Der Jagverband glaubt unter anderem, dass ein Verbot die Fuchsbestände erheblich steigern würde. Ein Beispiel, dass dies nicht so ist, würde ein Fall aus Großbritannien beweisen. Hier war nämlich 2001 die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Daraufhin durften während eines Jahres keine Füchse mehr gejagt werden. Nachdem das Verbot aufgehoben wurde, stellten Wissenschaftler entgegen vieler Befürchtungen aber fest, dass die Fuchsbestände sich keineswegs vergrößert hatten.

Außerdem stützen sich die Jagdgegner auf eine wissenschaftliche Studie die belegt, dass die Geburtenraten in den Fuchspopulationen zurückgehen. Wissenschaftler sprechen hier von den «flexiblen Sozialstrukturen» des Rotfuchses.

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