Do., 1. Oktober 2020

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  1. roger wohlfart /

    Diese Verklemmtheit ist zu einem grossen Teil darauf zurückzuführen, dass die Luxemburger Schulen unter der Fuchtel des Klerus standen. Sex war tabu. Im Beichtstuhl allerdings stand er an oberster Stelle des Sündenregisters. Beim sechsten Gebot wurde sogar bei den Erstkommunikaten beharrlich nachgefragt ” allein oder mit andern ? “. In der Kirche waren Männlein von Weiblein getrennt. Besonders auf dem Lande, war der “Herr ” bestens über das Intimleben seiner Schäfchen informiert. Diese Schamhaftigkeit , diese Unterdrückung der Lust ist ganz allein der kathloischen Kirche zuzuschreiben. Es wird noch eine Weile dauern, bis zu einer natürlichen Einstellung gegenüber der Sexualität, inklusive einer normalen Aufklärung und eines gesunden Umgangs mit dem eigenen und dem anderen Geschlecht.

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