Die Zukunft wird zeigen, ob Bettels Mannschaft richtig handelte oder überreagierte. Derzeit scheint die Pandemie unter Kontrolle. Der befürchtete Ansturm auf die Intensivstationen blieb aus. Die Zahl der Infizierten flacht ab, diejenige der Genesungen steigt. Es gibt eigentlich nicht viel mehr Tote als bei vorherigen Grippen-Epidemien. Etwa 2018. Doch die panische Reaktion fast aller Regierungen löste eine weltweite Wirtschaftskrise aus. Die riskiert länger zu dauern als die Pandemie selbst.
Laut UNO gibt es 247 Länder und Territorien. 213 davon meldeten Covid-Fälle. Immun blieben nur einige Insel-Konfettis im Pazifik sowie stramme Diktaturen wie Nordkorea oder Tadschikistan. Wo das Virus anscheinend Einreiseverbot hat. Es gibt somit wahrscheinlich eine hohe Dunkelziffer bei Kranken wie Opfern. Was die Rückkehr zu den internationalen Handels- und Reiseströmen nicht einfacher macht.
Bravo. Guter Artikel. Allerdings stehen Bettel&Co nicht alleine da was die Maßnahmen betrifft. Dafür profitierte Luxemburg von der besseren Gesundheitsinfrastruktur und eben auch,Lebensqualität. Was in Italien,England,Spanien und Frankreich zum Horrortrip wurde,blieb in anderen Eu-Ländern aus. Die französischen Pfleger-und Ärzte weisen seit Jahrzenten auf die Missstände im Gesundheitswesen hin.Ohne Gehör zu bekommen müssen sie sich in Spitälern herumschlagen wo teilweise der Gips von den Mauern rieselt. Jetzt gibt es die Quittung. Mit brachialen Maßnahmen wurde versucht das Virus einzudämmen.Mit mäßigem Erfolg wie wir heute wissen.Die Sterblichkeitsrate in jedem Land entspricht dem Durchschnittsalter der Bevölkerung,dem Gesundheitszustand und der Lebensqualität(Wohnraum und Bevölkerungsdichte).Schweden macht uns vor wie es hätte sein können. Ob die Politik jetzt verstanden hat,dass man Gesundheit nicht privatisieren kann??!