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Politik offensiv und zügiger umsetzen!

Politik offensiv und zügiger umsetzen!

In Luxemburg hat man zu lange auf den Individualverkehr gesetzt. Die politisch Verantwortlichen sind nun gefordert, die benötigten finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen und neue Projekte und Konzepte zeitnah umzusetzen.

Von Roland Schreiner, Präsident der «Actioun Öffentlechen Transport»

Dass in der Verkehrspolitik dringender Handlungsbedarf besteht, ist nicht neu, soll Luxemburg in den kommenden Jahren nicht endgültig im Stau ersticken. Und dass die Lösung darin besteht, den Anteil des motorisierten Individualverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen zu reduzieren und mehr Menschen auf die Schiene, den Bus und das Fahrrad zu bekommen, ist ebenfalls hinlänglich bekannt. Viel zu lange wurde aber nur in den Straßenbau investiert, während der öffentliche Transport eher stiefmütterlich behandelt wurde. Der Nachholbedarf ist also groß. Die kürzlich vom Nachhaltigkeitsminister vorgelegten Zahlen bestätigen eigentlich nur die seit Jahren gewonnenen Erkenntnisse.

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roger wohlfart
31. Juli 2018 - 19.42

In Luxemburg wurde das Kind seinerzeit mit dem Bad ausgeschüttet. Wir hatten bis Mitte der 1960er Jahre eine gut funktionierende Tramlinie in der Hauptstadt, die beispielsweise von Bahnhof Luxemburg bis Heisdorf (!) fuhr. Auch im Süden gab es solche Tramverbindungen. Auf einmal war die Tram hinderlich, nicht mehr in und wurde durch Busse ersetzt, die die Luft verpesteten und die Strassen verstopften. Wir hinken dem sogenannten Fortschritt und der damit einhergehenden Entwicklung immer nur hinterher. Es wird gebaut auf Teufel komm raus aber es fehlt an den nötigen Infrastrukturen. Hauptsache es " wachstumt "!