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Gackern über ungelegte Eier

Wer findet, die nationale Wirtschaft wachse zu sehr, soll sagen, auf was er verzichten will.

Laut einer Erhebung der Bank Credit Suisse ist die Zahl der Dollar-Millionäre in Großbritannien nach dem Brexit-Votum um über 400.000 geschrumpft. Es bleiben in Kleinbritannien «bloß» noch 2,2 Millionen Menschen, die über ein Vermögen von über einer Million Dollar verfügen. Auch sonst sind die Briten «ärmer» geworden. Der schweizerischen Bank zufolge fiel das durchschnittliche Vermögen der erwachsenen Bürger um 33.000 Dollar auf nunmehr 289.000 Dollar.

Die «Verarmung» der Untertanen Ihrer Majestät ist das Resultat des Wertverfalls des britischen Pfundes gegenüber Dollar und Euro sowie der Turbulenzen an den Finanzmärkten wegen der Unsicherheiten um die britische Wirtschaft nach dem langen Abschied des Landes aus der Europäischen Union.

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armand
11. Oktober 2017 - 15.16

der schreiber wusste während seiner ganzen politischen laufbahn (lsap, abgeordneter, minister, eu-parlamentarier und nicht zu vergessen lobbyist) immer wo der futtertrog stand.

Luss
11. Oktober 2017 - 11.41

@Robert Goebbels. Wie Recht Sie haben! Geld ist nicht alles! Man muss auch Gold, Diamanten, Immobilien und Aktien haben.

Grober Jean-Paul
11. Oktober 2017 - 11.19

„Wer weniger wirtschaftliche Entwicklung fordert, muss auch sagen, wie er zum sozialen Wohlstand des Landes steht: Index- und Rentenanpassungen, Punktwert-Erhöhungen, Kinder-Zulagen und vieles mehr. Wer soll das finanzieren, wenn nicht eine florierende Wirtschaft?“ Herr Goebbels, es tut mir leid, versteh nicht ganz, Bruttosozialprodukt, florierende Wirtschaft. Merke nur, dass meine Pension immer weniger Wert wird, kaufe wahrscheinlich falsch ein. Kenne manche Leute wo die florierende Wirtschaft nicht mehr ankommt, obwohl sie täglich arbeiten und zum Bruttosozialprodukt beitragen. Das Bruttosozialprodukt steigt, mein Bruttonationalglück schwindet so langsam, bin vielleicht auch der einzige, vielleicht liegt es auch am Alter. Werde in Zukunft nicht mehr gackern, versprochen :)

Marius
11. Oktober 2017 - 9.29

Aus voller Kehle verkündet wieder ein gestandener Sozialist seine Weltsicht und bekräftigt sein "Credo" zum Neoliberalismus, Luxemburger Prägung. Indirekt bekennt er sich auch zu dem abstrusen Luxemburger Geschäftsmodell. Herr Goebels, Recht haben sie, Geld regiert die Welt, aber wer regiert das Geld. Auf besonders anschauliche Art und Weise, lässt sich dieser Sachverhalt in Luxemburg anschaulich nachvollziehen, für all diejenigen die sich die Mühe geben wollen, die Hintergründe des hiesigen Wohlstandes näher zu beleuchten. Es geht im globalen Liberalismus in erster Linie um einen gigantischen Umverteilungsprozess, der von unten nach oben verläuft, statt von oben nach unten. Wird auch von den hiesigen Sozialisten einfach unter den Tisch gekehrt. Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.

René Charles
10. Oktober 2017 - 21.53

Emwerfend gutt, wéi ëmmer. Schued dass wéinech vun dénen, déi sech eng Nues voll missten huelen, dat do liesen an 'inhaléiren'. N.B. Wann se den Rob (LSAP) Goebbels an der Zäit gewärde geloos hätten, wier elo d'A6 schons iwer 40 Joer 6-spurech!