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Emirat Luxemburg

Emirat Luxemburg

Jean-Philippe Schmit über den Staat und die fossile Energie.

«Das OPEC-Monopol muss sich daran erinnern, dass die Benzinpreise steigen und es wenig tut, um zu helfen», schrieb Donald Trump auf Twitter. «Senkt die Preise jetzt!» Das klingt für einen amerikanischen Präsidenten ungewohnt, weil ja die heimischen Fracking-Produzenten erst ab einem Rohölpreis von über 50 Dollar gewinnbringend produzieren können und das Land seit Kurzem wieder Netto-Exporteur von Erdöl ist.

Doch nicht nur die erdölproduzierenden Länder ziehen einen Nutzen aus den hohen Preisen, auch in Import-Staaten erhöhen sich die Steuereinnahmen, wenn der Preis des schwarzen Goldes steigt. In Luxemburg werden die Repräsentanten des «Groupement pétrolier luxembourgeois» (GPL) nicht müde, daran zu erinnern, dass die fossilen Energieträger dem Staat jedes Jahr rund eine Milliarde Euro an Steuereinnahmen einbringen … und dass die Tankstellenbetreiber diese Steuer auch noch eintreiben würden.
Beim Verkauf eines jeden Liters verdient der Staat gleich doppelt. Pro Liter Benzin werden 46,2 Cent Akzisen erhoben, beim Diesel sind es 33,5 Cent.

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weiwatwou
8. Juli 2018 - 10.16

Vu wéi engen "ville" Luedstatioune schreiwt Dir?

Clemi
6. Juli 2018 - 12.00

Hmm 28% steuer? Sind das nicht eher preisaufschläge von den ladestationenbetreibern?

Bender
6. Juli 2018 - 8.51

Ganz einfach, de Stroum gett an Zukunft vill méi deier. Stroum brauch ee jo bekanntlech fiir alles ze maachen, vun dohiir...