Die Frage klingt zunächst merkwürdig: Wem gehört eigentlich das akademische Belval? Während Technokraten direkt an den Staat und diverse kommunale Instanzen denken, fallen den businessorientierten Zeitgenossen kommerzielle Akteure ein. Genau dies scheint einigen Studenten zunehmend zu missfallen. Ähnlich wie im Ausland hat die Universität Luxemburg in Belval enormes Potenzial und ist dabei, zu wachsen.
Damit einhergehend sind, ähnlich wie im Ausland, jedoch problematische Nebenerscheinungen. Zu diesen gehört etwa, dass viele der Räumlichkeiten der Uni.lu nicht nur zu akademischen, sondern auch zu kommerziellen Zwecken genutzt werden. Auffallend ist hierbei, dass die Uni.lu eine sehr stark von Politik und Wirtschaft angehauchte Event-Agenda hat. Ist dies im Ausland anders? Nein. Im Gegenteil. Auch dort herrscht eine gemischte Veranstaltungskultur: Akademiker, Journalisten, Politiker und Businesspeople gehören zu den geläufigen Gastrednern an Universitäten rund um den Globus.
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können