Samstag3. Januar 2026

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US-Sender verzichten auf Clinton-Filme

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Nach heftigem Widerstand aus der Politik verzichten zwei große US-Fernsehsender auf lange geplante Filme über Ex-Außenministerin Hillary Clinton.

NBC kündigte an, eine aufwendig vorbereitete Miniserie über die mögliche Präsidentschaftskandidatin für 2016 nun doch nicht drehen zu wollen. Dokumentarfilmer Charles Ferguson, der für CNN einen Beitrag über die Frau von Ex-Präsident Bill Clinton drehen wollte, legte sein Vorhaben ebenso auf Eis.

Besonders die Republikaner hatten gegen das NBC-Projekt gewettert und heimliche Werbung für die demokratische Politikerin geargwöhnt. Diane Lane («Untreu», «Man of Steel») hatte Clinton spielen sollen. «Nach einer Neuaufstellung unseres Planes für Filme und Miniserien werden wir das Projekt nicht weiter verfolgen», hieß es von NBC.

CNN-Partner Ferguson sagte, dass es in beiden politischen Lagern Widerstand gegen seine Clinton-Dokumentation gegeben habe: «Ich habe bei der Suche nach Gesprächspartnern gemerkt, dass niemand, wirklich niemand, daran interessiert ist, mir bei diesem Film zu helfen», sagte er. «Kein Demokrat, kein Republikaner; und ganz sicher niemand, der mit den Clintons arbeitet.»