In der brasilianischen Küstenstadt Arrial do Cabo, rund 150 Kilometer von Rio de Janeiro entfernt, ereignete sich am Mittwoch Unglaubliches. Der Mann der 28-Jährigen Brasilianerin Elisangela Borborema Rosa war im Wohnzimmer gerade dabei, seine Harpune zu reinigen, als sich versehentlich der Stahlspeer löste. Seine Frau wurde frontal getroffen.
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums von Rio de Janeiro drang der Pfeil in ihre Mundhöhle ein, durchschlug sie und trat an der Halswirbelsäule wieder aus.
Die Verletzte wurde in ein regionales Spital gefahren, wo Chirurgen sie sofort operierten.
Der entscheidende Zentimeter
Die Frau überlebte den Unfall nur «wie durch ein Wunder», wie die behandelnden Ärzte betonten. Ein Zentimeter tiefer und der Harpunenpfeil hätte eine Arterie getroffen, die das Hirn mit Blut versorgt. Für Elisangela wäre dann jede Hilfe zu spät gekommen.
Nach der Operation befindet sich die Frau auf dem Weg der Besserung. Die Ärzte erwarten, dass sie sich vollständig erholt.
Zu Demaart
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