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George W. Bush will Staatschefs porträtieren

George W. Bush will Staatschefs porträtieren

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Der ehemalige US-Präsident geht in seiner Maler-Karriere einen Schritt weiter: Nach Selbstporträts und Bildern seines Hundes Barney sind nun frühere Staatsmänner an der Reihe.

George W. Bush will sich wieder vermehrt dem Malen widmen. Dies verkündete er in einem Interview mit dem scheidenden Leiter des nach ihm benannten George W. Bush Institutes. «Okay, lass uns über Malerei sprechen», sagte er James Glassman laut «New York Times» unvermittelt.

Begonnen hatte Bush seine Maler-Karriere bekanntlich mit Selbstporträts im Badezimmer. Dann folgten Hunde und Katzen, darunter das berühmte Bild seines im Februar dieses Jahres verstorbenen Hundes Barney. Seine neueste Inspiration: 19 Staatschefs, mit denen er in seinen zwei Amtszeiten zu tun hatte. Welchen Politikern die Ehre zuteil wird, ließ er offen. Eine mögliche Auswahl sehen Sie in der Bildstrecke oben.

Politik interessiert ihn nicht mehr

Nach dem Ende seiner zweiten Amtszeit 2009 hat sich George W. Bush fast komplett aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Mit Politik beschäftigt er sich nur noch am Rand. «Ich würde es wie folgt zusammenfassen: Bibliotheksarbeit, Vorträge, Malen, Golf und Velofahren», sagte Mark McKinnon, ein Freund und früherer Berater Bushs.

Die Idee mit der Malerei soll Bush vom britischen Premierminister Winston Churchill kopiert haben. Dieser wählte dasselbe Hobby nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik 1955. Die Selbstporträts aus dem Badezimmer gelangten durch einen Hacker an die Öffentlichkeit.