Die beiden Schülerinnen Christina Meyer (1re B, Athénéé de Luxembourg) und Tara Trauthwein (2e B, Lycée Robert Schumann) waren die beiden Luxemburger Vertreterinnen bei der europäischen Mathematik-Olympiade, die dieses Jahr in der Türkei stattfand.
Christina Meyer schaffte es bei diesem umkämpften Wettbewerb eine Bronze-Medaille zu gewinnen. In der Mannschaftswertung belegt Luxemburg den 20. Platz unter 29. Teilnehmern. Hinter dem Großherzogtum findet man u.a. Belgien, Finnland und Norwegen, die komplette Mannschaften von vier Personen nach Antalya geschickt hatten.
Kein leichter Wettbewerb
Die Aufgaben des Wettbewerbs seien schwierig, heißt es in einer Pressemitteilung desm staatlichen Informationsdienstes. So hätten nur vier der 87 Teilnehmerinnen bei der Olympiade im letzten Jahr die schwerste Aufgabe gelöst.
Alle internationalen Mathematik-Wettbewerbe inspirieren sich am Modell der IMO (Internationale Mathe-Olympiade), welche zum ersten Mal 1959 in Osteuropa organisiert wurde, die aber inzwischen Mannschaften aus mehr als 100 Ländern empfängt. Leider seien weniger als zehn Prozent der Teilnahmer der IMO Mädchen, wird in der Pressemitteilung bedauert. Deshalb sei 2012 ein spezieller Wettbewerb für Mädchen veranstaltet worden. Die zweite Auflage der «Mädchen-Olympiade» fand letztes Jahr in Luxemburg statt. Nächstes Jahr soll die Mathe-EM in Weißrussland über die Bühne gehen. Geprüft werden unter anderem das Wissen in Algebra, Kombinatorik, Geometrie und der Zahlenlehre.
Zu Demaart
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