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Mythos am Ende der Welt

Mythos am Ende der Welt

Kein bewohnter Ort der Welt ist so isoliert wie die winzige Osterinsel im Südostpazifik. Politisch gehört sie zu Chile, geografisch eher zu Polynesien. Durch die Magie der rätselhaften Steinfiguren und der märchenhaften Landschaft wirkt sie wie von einem anderen Planeten.

Handy und Satellitenfernsehen sind längst angekommen. Das Internet öffnet den Blick auf die Welt. Dennoch bleibt die tägliche Ankunft des Fluges aus Santiago ein Ereignis, bei dem das halbe Dorf zusammenläuft. Die Gäste
werden abgeholt, mit Blumenkränzen behangen, von Gastwirten und Fremdenführern angeworben. Die zurückkehrenden Insulaner werden lautstark begrüßt und mit Blumen geradezu überhäuft. Der Polizeihund beschnuppert derweil das Gepäck. Rund 60.000 Neugierige kommen jedes Jahr, um in zwei bis drei Tagen die Insel zu erkunden. Fünf Stunden dauert der Flug
nach Rapa Nui. Kein anderes bewohntes
Fleckchen Erde liegt so abgeschieden.

Logo" class="infobox_img" />Wer genug hat von den Figuren, kann die Vielfalt der Landschaft genießen. (Foto: Claude Wolf)

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