Die Plattform entspringt der Idee eines luxemburgischen Trios, das aus seiner Erfahrung in Konzert-Fotografie, Radiomoderation und Interviewführung etwas ganz Persönliches schaffen und es in den Dienst anderer stellen wollte.
Tim Morizet, Luca Menichetti und Tammy Schuh, getrieben von ihrer Leidenschaft für Musik und guter Kenntnis von Musikbusiness und sozialen Netzwerken, sind erst am Anfang ihres Vorhabens.
Dem Trio haben sich mittlerweile acht weitere Mitglieder angeschlossen, die alle ihre spezifischen Kompetenzen im Sinne des gemeinsamen Projekts einsetzen: Fabien d’Orazio, Paul Horper, Michel Hubert, Gilles Dax, Sam Flammang, Noah Fohl, Noah Junker und Wynton Mertz.
International verlinkt
Tim und Tammy studieren in Wales und nutzen die Gelegenheit, um der britischen Musikszene einige Geheimnisse zu entlocken und die nötigen Kontakte aufzubauen. «Wir haben wichtige Partner, darunter zwei Radios in Luxemburg, LRB und Radio Ara, die unsere Interviews annehmen und übertragen», erklären sie. «Wir schreiben unsere Texte und verschicken sie, beispielsweise dem ‚On Stage – Music Magazine‘.»
In Großbritannien arbeitet das Trio bereits mit «Xtreme radio» zusammen und will noch drei weitere Partner hinzugewinnen, um die luxemburgischen Bands dort noch besser promoten zu können und ihnen die nötige Werbung zu verschaffen, denn ohne Öffentlichkeitsarbeit und Presse klappt nichts. Tim erläutert weiter: «Wir arbeiten mit Festivals und kleinen Labels zusammen und hier in Luxemburg mit der Rockhal, der Kulturfabrik und music:LX.»
Umgekehrt werden interessante Acts aus dem Ausland anhand von Interviews, Audio-Dateien, Foto- und Videomaterial, Texten und Verlinkungen, Youtube und Spotify in Luxemburg jedem Musikliebhaber zugänglich gemacht, um zu informieren oder bis dato unbekannte Seiten der Bands und der Künstler zu enthüllen.
Das «Stay Tuned Interviews»- Team weiß also genau, was es will und wird sich auch bald als „Verein ohne Gewinnzweck“ (asbl.) eintragen lassen, damit es noch weiter wachsen und mit Hilfe von Sponsoren kostendeckend arbeiten kann.
«Nach Bristol oder Birmingham zu reisen, um mit den Bands zu reden, benötigt viel Benzin. Die Webseite, das Merchandising und alle unseren technischen Mittel kosten auch. Aber es macht so viel Spaß, an unserem Projekt zu arbeiten, dass es die Mühe und die Kosten wert ist!», schlussfolgern Tammy und Tim sichtlich zufrieden.
Zu Demaart
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