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Realität oder Fiktion?

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In Luxemburg werden seit acht Jahren in der Galerie Clairefontaine die Photomeetings ausgerichtet. Dieses Jahre lautet das Thema „Photography = Fiction?“.

Studenten aus ganz Europa und bereits anerkannte und renommierte Fotografen aus der ganzen Welt arbeiten zusammen an den unterschiedlichsten Werken im Bereich der Fotografie.

Photomeetings
Ausstellungen

• Ausstellung der Schüler und Studenten:
bis zum 20. Oktober in der Galerie beim Engel,
1, rue de la Loge

• Retrospektive:
bis zum 7. Oktober im „Cercle“, Ratskeller rue du Curé

• Ausstellung der Lehrer:
bis zum 6. Oktober
7, place Clairefontaine,
21, rue du Saint-Esprit

www.photomeetings.lu

Die drei Ausstellungen der bereits achten Auflage der Photomeetings in Luxemburg haben begonnen. Am 11. September war Vernissage in der „Galerie beim Engel“: Die Studenten, die in Workshops gemeinsam gearbeitet hatten, zeigten ihre Ergebnisse. Am Donnerstagabend dann wurde die Ausstellung mit Werken der Lehrer feierlich eröffnet. Renommierte und etablierte Fotografen wie Jean-Christian Bourcart, Roman Pfeffer, Geert Goiris, Alfred Seiland, Abel Salontai oder Arno Rafael Minkkinen zeigen in den beiden Räumen der „Galerie Clairefontaine“ noch bis zum 6. Oktober ihre Arbeiten.

Ein großes Fest …

Die Vernissage glich einem großen Fest: Fotografen, Studenten, Schüler und Liebhaber der Fotografie ergriffen die Möglichkeit, sich gemeinsam über die Werke zu unterhalten, um Kontakte zu knüpfen und um zu feiern.

Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft haben sich zusammengefunden, um über Kunst und die Welt zu philosophieren. In allen möglichen Sprachen. Es wurde mehr als deutlich, wie international die Photomeetings mittlerweile sind.

Studenten aus aller Welt und natürlich auch aus Luxemburg konnten in Gruppen über ein Semester lang mit den Fotografen an den gleichen Themen arbeiten und neue Erfahrungen im Bereich der Fotografie sammeln. Sie tauschten ihre Gedanken und Ideen mit den Fotografen aus und setzen sie später in eigenen Werken um.

… und eine große Chance

Das Projekt „Photomeetings“ ermöglicht jungen Künstlern, bereits am Anfang ihrer Karriere erste Werke öffentlich auszustellen. Diese Chance findet man sicherlich nicht überall. Roman Pfeffer, ein österreichischer Künstler, der in Wien studiert hat, arbeitet seit vier Jahren am Projekt Photomeetings sehr engagiert mit, ihm gefällt die Zusammenarbeit mit den Studenten sehr. Er selbst interpretiert das Thema „Fiction“ wie folgt: „Fiction in photography results when we create a world of our own by creating a representation of the world around us.“ Jeder der Künstler hat eine andere Vorstellung des Themas „Fiction“ und hat es mit den Studenten auch auf seine eigne Art und Weise ausgearbeitet. Auch im „Ratskeller“ des Cercle auf der Place d’armes wurde es dieses Jahr interessant. Eine Retrospektive wurde vorgestellt mit Werken aus den Workshops der vorherigen Jahre. Jeder, der vorbeischauen möchte, erkennt sofort, dass die Fotos Luxemburg repräsentieren.

Alle Fotografiebegeisterten haben in den folgenden drei Wochen noch die Gelegenheit, die verschiedenen Galerien mit der jeweiligen Ausstellung zu besuchen, um sich gegebenenfalls selbst daran zu inspirieren. Und auch jene, die vielleicht nicht so kunstbegeistert sind und dennoch etwas freie Zeit zur Verfügung haben, werden sicherlich ihren Spaß in den Galerien finden können.