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Lieberberg: ein Verletzter noch auf Intensivstation

Lieberberg: ein Verletzter noch auf Intensivstation
(DPA/Thomas Frey)

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Ein bei Unwettern während des Festivals "Rock am Ring" verletzter junger Mann liegt nach Angaben von Veranstalter Marek Lieberberg in der "Rhein-Zeitung" weiter auf einer Intensivstation.

«Nach meiner Information gibt es keine Veränderung, der Zustand ist immer noch kritisch», sagte Lieberberg dem Blatt (Samstagausgabe). Von den schwer verletzten Fans seien nach seiner Kenntnis bis auf zwei alle schnell wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Schriftliche Zahlen dazu lägen ihm aber nicht vor.

Bei dem Musikfestival mit rund 90.000 Besuchern am Flugplatz Mendig in der Osteifel waren am Freitagabend vergangener Woche bei einem Unwetter 71 Menschen verletzt worden. Weil auch für den Sonntag Gewitter vorhergesagt worden waren, wurde das Event am frühen Sonntagmorgen abgebrochen. Die Verbandsgemeinde Mendig entzog den Veranstaltern die Genehmigung.

Lieberberg hatte das Verhalten der Behörden kritisiert, es entbrannte eine Diskussion darüber. Der «Rhein-Zeitung» sagte Lieberberg: «Ich bin in fast 50 Veranstalterjahren noch nie mit einer derartigen Kritik konfrontiert worden.» Er sei nicht als leichtfertiger Mensch bekannt. Aber bei der gleichen akuten Wetterlage sei beispielsweise der Rheinland-Pfalz-Tag in Alzey nicht abgesagt worden: «Da ist doch die Frage berechtigt, warum mit zweierlei Maß gemessen wurde.»