Situiert an der Schnittstelle zwischen Western- und Gangsterzeit und mit seiner beachtlichen Laufzeit von dreieinhalb Stunden, erzählt Scorsese noch einmal nach „Gangs of New York“ eine blutige Gründungsgeschichte Amerikas, die an Michael Ciminos „Heaven’s Gate“ oder noch Sergio Leones „Once upon a time in the West“ erinnert.
Da bestehen zwischen Leone und Scorsese durchaus Ähnlichkeiten: Da wie hier erinnern die „establishing shots“ der Landschaft am Anfang an dieses mythische Moment. Burkhardt, gerade aus dem Krieg in Europa zurück, steigt aus dem Zug und unvermittelt spürt man seine Ahnung für das Land, das er betritt. Die Erdölplattformen, die prominent ins Bild gesetzt sind, bilden den Ausgangspunkt für dieses breite Epos.
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