Gleichzeitig erschien auch eine umfangreiche Monografie, in der auf 240 Seiten der Werdegang des Künstlers beleuchtet wird.
Raymond Weiland
„Introspection“Bis zum 17. November 2012
Di.-Fr., 11-19 Uhr,
Sa., 10-18 UhrKontakt
Galerie Lucien Schweitzer
24, avenue Monterey
L-2163 Luxemburg
Tel.: (+352) 23 61 65 6
Fax: (+352) 46 90 56
www.lucienschweitzer.lu
1944 geboren studierte Raymond Weiland an der „Académie des Beaux-Arts de Bruxelles“ und der „Staatlichen Kunsthochschule Düsseldorf“. Bis zu seiner Pensionierung unterrichtete er am hauptstädtischen „Lycée technique des arts et métiers“. Als Zeichner und Maler ist der Künstler seit Mitte der 1960er Jahre aktiv. Das früheste Werk, das die Galerie Schweitzer von ihm zeigt, stammt aus dem Jahr 1967 und ist ein – stark von Gauguin beeinflusstes – Porträt seiner Mutter. Das Brustbild ist in gewisser Weise symptomatisch für die aktuellen Arbeiten Weilands, bei denen der Mensch, und ganz oft Köpfe, im Mittelpunkt stehen. Dazwischen liegen fast fünf Jahrzehnte eines umfangreichen künstlerischen Schaffens.
Nach einer relativ kurzen Phase, in denen sich der Künstler mit gegenständlicher Malerei befasste, kam er in Düsseldorf mit der Pop- und Op-Art-Bewegung in Kontakt. Knallige Farben bestimmen die Ölbilder, organische Formen und geometrische wachsen zusammen.
Später dann werden die Farben gediegener, dunkler, das Organische verschwindet nahezu vollständig. Es entstehen Werke in vollendeter geometrischer Abstraktion. Erst Mitte der 1980er Jahre bricht Weiland damit. In den Zeichnungen und Bildern, die ab dieser Zeit entstehen, tauchen wieder vermehrt gegenständliche Objekte und menschliche Figuren auf.
Wenige Pinselstriche reichen
Auf seinem weiteren künstlerischen Weg, so etwa ab Mitte der 1990er Jahre, verbindet der Maler schließlich, bewusst oder unbewusst, Elemente aus den vorigen Schaffensperioden, bevor er schließlich zu seinem aktuellen Stil findet. Kraftvolle Figuren und Formen entstehen nun mit wenigen Pinselstrichen, ausdrucksstark und direkt sprechen sie den Betrachter an.
Die Monografie über Raymond Weiland beleuchtet diesen Werdegang des Künstlers anhand von 175 Illustrationen, biografischer Notizen sowie Texten von u.a. Lucien Schweitzer, Paul Bertemes und Paul Maas.
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