Mit neuem Konzept und neuen Herausforderungen mag Olivier Toth, Direktor der Rockhal, den Wettbewerb «Screaming Fields» spannender gestalten und die Chancen auf einen Sieg erhöhen.
Screaming Fields
Rockhal
Einschreibungen bis zum
30. April unter:
www.screamingfields.luKonzert
Am 9. Juni 2012
www.rockhal.lu
Auf den ersten Blick klingt das erst einmal nach einer belanglosen Castingshow, wie sie uns tagtäglich das Hirn zermalmen. Doch sieht man genauer hin, erkennt man klare Ambitionen: Die Rockhal beabsichtigt, mit dem „Centre de ressources“ der heranwachsenden Musikszene einen Tritt in den Allerwertesten zu geben, damit diese sich bewegt, ihre Möglichkeiten nicht nur ausnutzt, sondern auch ausschöpft. Olivier Toth nennt drei Namen, die seit der Umgestaltung des «Screaming Fields of Sonic Love», der anfänglich lediglich den etablierten Bands vorbehalten war, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich gezogen haben. Da sind beispielsweise die blutjungen Musiker von Tuys, die seit 2010 am Start sind und sich glücklich schätzen können, im Juni dieses Jahres auf der «Fête de la musique» in Düdelingen auf die Bühne treten zu können. Oder aber Los Dueños del Ska, die im vergangenen Jahr das «Terres Rouges»-Festival eröffneten. Und dann sind da noch Thoughts of the 4, Luxemburgs Nachwuchs-Punkband schlechthin, die zuletzt das Vorprogramm von The Subways bestritt.
Publikum stimmt ab
All das wurde möglich, weil sich die Crew der Rockhal bedingungslos hinter ihre Schützlinge stellte, aber auch, so Olivier Toth, weil sie alles dafür getan und hart an sich gearbeitet haben. Music is a hard business! Wenn nicht Olivier Toth es weiß, wer dann? Der «Screaming Fields»-Wettbewerb geht also in die dritte Runde und wieder einmal werden sämtliche Schüler, die sich für Musik begeistern, aufgerufen, sich aktiv an diesem Happening zu beteiligen.
Auch in diesem Jahr gilt: Wer die meisten Freunde und «I Likes» auf Facebook und auf der Webpage des Festivals „Screaming Fields“ hat, gewinnt! Die Fans stimmen nämlich für oder gegen die teilnehmenden Bands und entscheiden somit, welche Band im Rahmen des Festivals letztendlich auf die Bühne tritt. Die Band aus den jeweiligen Lyzeen, die die meisten Stimmen erhält, ist für das «Screaming Fields» qualifiziert und wird vor ihrem eigentlichen Auftritt am 9. Juni vom «Centre de ressources» der Escher Rockhal sorgfältig gebrieft und ausgebildet.
Elf Bands im Rennen
Elf Bands – darunter neun aus den unterschiedlichen Lyzeen, eine Band aus der European School und eine, die in einem der vom SNJ betriebenen Proberäume betreut wird – erhalten im Juni die einmalige Chance, großzügige Preise einzuheimsen. So stiftet die Organisation «Jonk Entrepreneuren» mit der Rockhal die Aufnahme einer Demo-CD mit drei Titeln. Für den besten Bühnenact gibt es ebenfalls einen Preis, der vom SNJ und der Rockhal verliehen wird. Dieser besteht aus einem Auftritt beim Festival «On Stéitsch». Die Sacem stiftet schließlich einen Geldpreis in Höhe von 500 Euro. Außerdem erhalten alle Teilnehmer der Endausscheidung kostenlosen Zutritt zu den «Rock Tools»-Meisterklassen, die das „Centre de ressources“ im Oktober anbietet.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können