Im «Musée des Tramways» in der hauptstädtischen rue Bouillon fand am Dienstagvormittag die Pressekonferenz zur Vorstellung des diesjährigen Programms statt.
Zahlreiche Vertreter der insgesamt 44 Museen, die bei der 2014er Auflage mitmachen, hatten sich hierzu eingefunden. Nachdem Romain Rech, als «Hausherr», kurz das Tram-Museum vorstellte, das seit 1991 besteht und die Geschichte des öffentlichen Transports in der Hauptstadt nachzeichnet, ging Jo Kox als Präsident der Vereinigung «d’stater muséeën» auf die beiden Tage der offenen Tür ein.
Immer mehr machen mit
Kox zeigte sich zufrieden darüber, dass die Zahl der teilnehmenden Häuser von Jahr zu Jahr wächst. Waren es vor fünf Jahren, als die Veranstaltung vom hauptstädtischen auf Landesniveau ausgedehnt wurde, noch 25 Museen, die sich daran beteiligten, so ist diese Zahl kontinuierlich gestiegen.
Am kommenden 17. und 18. Mai bietet sich nun die Gelegenheit, 44 Museen der verschiedensten Art quer durch das ganze Land zum Nulltarif zu besichtigen.
Was die Besucherzahlen angeht, so variieren diese stark von Jahr zu Jahr.
«Eigentlich hatten wir im vergangenen Jahr schon befürchtet, dass uns die Besucher ausbleiben würden, weil die Veranstaltung am Pfingstwochenende stattfand», so Jo Kox «doch wir wurden eines Besseren belehrt!» Nicht weniger als 11.662 Besucher wurden 2013 gezählt, ein bisheriger Rekord.
Fand die «Invitation aux musées» anfangs immer im März statt, so hat man sich vor einigen Jahren dazu durchgerungen, die Veranstaltung in die Nähe des Internationalen Museumstags zu rücken. Dieser findet 2014 am 18. Mai statt.
Monika Jakobs vom «Kulturhuef» in Grevenmacher ging anschließend auf eine pädagogische Initiative ein, die an den Tagen der offenen Tür startet und darauf abzielt, die Jüngsten als Museumsbesucher zu gewinnen. Die Initiative richtet sich sowohl an Familien mit Kindern als auch an Schulklassen. In den letzten beiden Jahren stellten verschiedene Arbeitsgruppen, unterstützt von Mitarbeitern des Unterrichtsministeriums und der finanziellen Beihilfe des Kulturministeriums, ein flott aufgemachtes Heftchen zusammen, das in den verschiedenen Museen ausliegen wird.
Kinder fürs Museum begeistern
In diesem können die Kinder dann ihre Eindrücke, die sie bei den Museumsbesuchen hatten, in Wort und Bild festhalten. Insgesamt ist Platz für zehn Museen. Bei jedem Museumsbesuch bekommt das Kind dann auch einen Sticker, den es auf der jeweiligen Seite seines Heftchens «Meine Museen» einkleben kann. Nach fünf Museumsbesuchen gibt es ein kleines, nach zehn ein größeres Geschenk für die eifrigen Besucher.
Jakobs ging auch kurz auf den «Musel Hopper» ein, den Buspendeldienst, der auch in diesem Jahr wieder zum Einsatz kommt, und die Besucher am Sonntag, den 18. Mai zu insgesamt fünf teilnehmenden Museen im «Miselerland» bringt.
Das detaillierte Programm der diesjährigen Tage der offenen Tür finden Sie auf der Webseite der Veranstalter.
Zu Demaart
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