Paradiso Lussemburgo von Filip Markiewicz, die Ausstellung Luxemburgs auf der 56. Biennale von Venedig, wurde von knapp 18 500 Besuchern gesehen (die genaue Zahl ist 18 453). Der Titel des Ausstellungspavillons war zugleich eine Anspielung auf Dantes Paradies, wie auch auf den Film Cinema Paradiso von Guiseppe Tornatore und auf das Steuerparadies.
Markiewicz präsentierte ein „dokumentarisches“ Porträt Luxemburgs, verbunden mit einer Reflexion über Identität in heutiger Zeit. Die sechs Räume des Pavillons waren sowohl Museum und kreatives Labor als auch Ort kultureller Unterhaltung mit Tanz, Performance, DJs, Lesungen, Architektur und Musik. Der auf drei Leinwänden projizierte Film Voyage au bout d’une identité (Reise ans Ende einer Identität) erzählt unzusammenhängend die europäische Saga eines
luxemburgischen Paares auf der Suche nach dem Absoluten zwischen Warschau und Luxemburg.
Mit Paradiso Lussemburgo sei Luxemburg in einen europäischen und internationalen Kontext gestellt worden, als Beispiel für einen Staat, in dem sich viele Nationalitäten und Kulturen miteinander vermischen, was die Identität des Landes ausmache, schreibt das Kulturministerium in einer Mitteilung.
Zu Demaart
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