«Chariot», eine 1952 beendete Arbeit des Schweizers, soll bei der Versteigerung im November 100 Millionen Dollar (80 Millionen Euro) bringen, teilte das Auktionshaus am Freitag mit.
" class="infobox_img" />Diese Plastik soll einen Rekordpreis einbringen. (dpa)
Derzeit liegt der Rekord für Skulpturen bei etwa 104 Millionen Dollar. Auch das ist ein Giacometti, aufgestellt 2010 bei Sotheby’s. Damals hatte die Commerzbank «L’Homme qui marche I» verkauft, den sie zuvor zusammen mit der Dresdner Bank erworben hatte.
Giacometti, 1901 in Graubünden geboren, gehört zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Seine Skulpturen zeichnen sich durch eine extrem dünne Linienführung aus. «Chariot» zeigt die Figurine einer Göttin, die auf einem langen Stab auf der Achse zweier Räder steht. Giacometti, er starb 1966 in Chur, hatte mehrere dieser «Streitwagen gemacht», doch nur zwei sind Sotheby’s zufolge in privater Hand. Der jetzt angebotene war vier Jahrzehnte in einer privaten Sammlung.
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