Bei der aktuellen Lage auf dem Wohnungsmarkt in Luxemburg ist jedes Schaffen von neuem Wohnraum begrüßenswert. Wenn diese neuen Wohngebiete dann noch so angelegt werden, dass dem Individualverkehr nicht mehr Platz zugedacht wird als der sanften Mobilität und dem öffentlichen Transport, dann kann man sicherlich von einem guten Zukunftsmodell sprechen. Und wenn dann auch noch die soziale Mixität stimmt und sich Läden, Schulen und Kultureinrichtungen in nächster Nähe befinden, dann entsteht ein Viertel, in dem es sich sicher gut wohnen und leben lässt. Dies scheint auch auf das neue Wohnviertel in Wiltz zuzutreffen.
Das neue Wohnviertel auf den ehemaligen Industriebrachen befindet sich etwa 800 Meter vom jetzigen Bahnhof Wiltz, von dem aus man in der Woche zweimal pro Stunde in rund 60 Minuten die Hauptstadt erreichen kann, entfernt. Bis vor kurzem befanden sich auf dem Gelände noch die Gleise der ehemaligen Strecke nach Bastogne, welche 1967 eingestellt wurde. Bis Ende der 1970er Jahre lagen diese sogar noch bis kurz vor dem Nachbarort Winseler, bevor sie entfernt und auf der Bahntrasse eine Fahrradpiste angelegt wurde.
Dee Grénge mamm Päerdsschwanz ass daf fir esou Argumenter...
Hervorragender Beitrag Herr Birgen! Den Luxemburger Politikern kann ich nur empfehlen die Vorschläge des Autors zeitnah in die Realität umzusetzen. Das interessante Projet Wunnen mat der Wooltz bietet eine hervorragende Gelegenheit zur Realisierung eines modernen Transportkonzeptes welches sich auf den Schienenverkehr stützt.
Bravo! Dem ist nichts hinzuzufügen.