In seiner wöchentlichen Pressemitteilung zur aktuellen Corona-Situation an den Schulen im Großherzogtum hat das Luxemburger Bildungsministerium am Donnerstagnachmittag die Infektionszahlen der vergangenen Woche veröffentlicht. 145 Corona-Fälle, die dem Szenario 1 entsprechen, wurden demnach in öffentlichen und privaten Schulen, Gymnasien und Kompetenzzentren gezählt (Szenario 1: Schüler oder Lehrer außerhalb der Schule infiziert, ohne dass sich das Virus in der Schule ausgebreitet hat). Die Summe von Szenario-1-Fällen in der Tabelle betrage allerdings 146, da ein Schüler sowohl eine Grundschulklasse als auch eine Klasse in einem Kompetenzzentrum besucht.
Sechs Infektionen, die dem Szenario 2 entsprechen, seien in einer Grundschule sowie in öffentlichen und privaten Gymnasien festgestellt worden, heißt es in der Mitteilung (Szenario 2: maximal zwei positive Fälle in einer Klasse mit einer ungewissen oder wahrscheinlichen Infektionsquelle außerhalb der Klasse).
Zwölf Infektionsfälle, die einem Szenario 3 entsprechen, wurden laut Ministerium in zwei Grundschulen und einer Oberschule gefunden (Szenario 3: drei bis fünf positive Fälle in einer Klasse).
Die Situation in einer Vorschulklasse des Lycée Lënster habe sich zudem von Szenario 1 auf Szenario 4 verändert (Szenario 4: Infektionskette innerhalb einer Schule, mehrere betroffene Klassen oder eine Klasse mit mehr als fünf Fällen). Nachdem dort in der zweiten Woche dieses Jahres eine Corona-Infektion aufgetreten war, seien bei den in Woche drei durchgeführten Tests der fünften Klasse weitere positive Fälle festgestellt worden. Als Vorsichtsmaßnahme habe ein mobiles Team die Schüler und Lehrer aller Kindergarten- und Grundschulklassen vor Ort getestet. Unter den 280 getesteten Schülern und Lehrern seien zwei weitere Infektionen identifiziert worden, diese würden dann aufgrund des Zeitpunkts in der Tabelle der Woche vier erscheinen.
Zu Demaart
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