Die Heimat seines Vaters und seines Großvaters hat Hugo Arellano nicht losgelassen. Es ist auch seine Heimat, zumindest seine zweite. Der 36-Jährige ist in Luxemburg geboren und aufgewachsen. „Ich fühle mich in Chile wie zu Hause. Meine Geschwister und ich waren als Kinder oft dort“, sagt er und fügt hinzu: „Und in unserer Familie wurde sehr oft über Chile gesprochen.“
Vor ein paar Monaten war Hugo wieder in dem südamerikanischen Land und besuchte seinen Vater Pedro Hugo, der seit drei Jahren wieder in Limache lebt, einer Kleinstadt in der Mitte des Andenstaates, etwa 30 Kilometer vom Pazifischen Ozean entfernt. Auch Großvater Héctor Hugo war nach gut 20 Jahren im Exil zurückgekehrt, seine Frau Yolanda folgte ihm nach, neben Pedro Hugo auch die beiden anderen Söhne Archibaldo und Erwin (die weiteren Kinder sind Silvia, Yolanda und Salvador Mauricio). Der 1927 geborene Héctor Hugo, den alle Don Hugo nannten, hatte in Chile in den 50er und 60er Jahren als Journalist bei der Zeitung La Unión gearbeitet. Unter anderem berichtete er über Autorennen.
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