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Gastbeitrag„Whataboutism“: Nicht nur rhetorisches Spielzeug für Internetkommentarfelder

Gastbeitrag / „Whataboutism“: Nicht nur rhetorisches Spielzeug für Internetkommentarfelder
Ein typisches Whataboutism: Bei Beiträgen zu „Geflüchteten“ liest man, dass „wir uns um die Obdachlosen in unserem Land kümmern sollten“ oder „wir hätten genug eigene Probleme“. Dabei wird das Schicksal von Obdachlosen gegen das von Geflüchteten ausgespielt.  Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Den Begriff „Whataboutism“ hört man in kontroversen Diskussionen immer wieder. Egal, ob der thematische Schwerpunkt etwa Geflüchtete, Frauenrechte, Rassismus oder Veganismus ist, kontinuierlich stößt man auf diesen Begriff. Doch was bedeutet er eigentlich?

 „Whataboutism“ lässt sich nur sperrig ins Deutsche übersetzen. Eine Übersetzung dieses englischen Kunstbegriffes wäre etwa „Was-ist-damit-ismus‘“. Dieser Begriff bezeichnet einen rhetorischen Trick, bei dem von einem Thema abgelenkt wird, in dem Einwände angeführt werden, die nur auf den ersten Blick als Gegenargument wirken, sich aber im Rahmen einer konkreten Diskussion als weitgehend wertlos herausstellen.

Herkunft und Bedeutung

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