Die Bombe war in drei Metern Tiefe entdeckt worden. Grund für die Sondierungen sind Bauarbeiten zur Erweiterung eines nahe gelegenen Gymnasiums und der Bau einer Hebebühne am Theater Trier. Dazu wurden vorab alliierte Luftbilder aus dem Zweiten Weltkrieg ausgewertet – Amerikaner und Briten hatten Trier vor allem im Dezember 1944 mehrfach schwer bombardiert.
Anhand der Luftaufnahmen wurden sogenannte Blindgängerverdachtspunkte lokalisiert, teilte die Stadt mit. In der ersten Phase der Sondierung im März und April hatte eine Fachfirma rund um mehrere dieser Verdachtspunkte Löcher bis zu einer Tiefe von sechs Metern gebohrt. Drei Verdachtspunkte wurden in dieser Woche näher untersucht.
Zu Demaart
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