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GesundheitVon 39 auf 1.136 Fälle: Meldepflicht soll Klarheit bei Geschlechtskrankheiten liefern

Gesundheit / Von 39 auf 1.136 Fälle: Meldepflicht soll Klarheit bei Geschlechtskrankheiten liefern
 Foto: Christin Klose/dpa-tmn/dpa

Die Entwicklung bei anderen Krankheiten außer Covid-19 und Affenpocken ist in den vergangenen Monaten und Jahren in den Hintergrund gerückt. Dabei sind die Fallzahlen von sexuell übertragbaren Krankheiten in Luxemburg enorm angestiegen. Aber: Das Gesundheitsministerium hat eine Erklärung dafür. 

Die zur Verfügung gestellten Statistiken des Gesundheitsministeriums sprechen auf den ersten Blick eine deutliche Sprache. Sie präsentieren die Fallzahlen der drei am meisten vorkommenden sexuell übertragbaren Krankheiten in Luxemburg: Gonorrhoe, Syphilis und Chlamydiose. 

Die Bilanz: 39 Menschen wurden im Jahr 2017 erfasst, die an Chlamydiose erkrankt waren. 12 Menschen litten an Gonorrhoe und 26 an Syphilis. Allerdings: Diese Zahlen haben sich in den vergangenen Jahren offenbar vervielfacht. So gab es 2021 1.136 Fälle von Chlamydiose, 417 Fälle von Gonorrhoe und 198 von Syphilis, die den Luxemburger Gesundheitsbehörden gemeldet wurden. Am meisten betroffen seien Personen zwischen 25 und 44 Jahren vor der Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen, schreibt Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) in einer Antwort auf eine parlamentarische Frage vergangene Woche.

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Péiter
31. August 2022 - 10.55

@ Leila Wann et elo d'Kapöttercher gratis gin wärt et erëm besser goen.

Jill
31. August 2022 - 9.23

@Leila - eine sehr gute und berechtigte Frage!

Leila
30. August 2022 - 19.39

Fast ausgerottet geglaubte Krankheiten (Syphilis) kehren zurück - an was liegt's?

Arm
30. August 2022 - 17.07

Hauptsache die Bevölkerung ist geimpft und der Rest ist scheißegal