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Digitale InklusionStressfaktor Internet: Luxemburger Studie untersucht, wie Menschen mit der Digitalisierung zurechtkommen

Digitale Inklusion / Stressfaktor Internet: Luxemburger Studie untersucht, wie Menschen mit der Digitalisierung zurechtkommen
42 Prozent der Studienteilnehmer haben angegeben, dass sie das Internet nicht autonom nutzen können Archivfoto: Editpress

Die Digitalisierung alltäglicher Dinge ist in den letzten Jahren immer schneller vorangeschritten – so schnell, dass einige Menschen nicht mehr mithalten können und mit all den Umwälzungen überfordert sind. Eine Luxemburger Studie hat versucht, den Schwierigkeiten auf den Grund zu gehen.

Für manche ist die fortschreitende Digitalisierung ein Segen, für andere ein Fluch. Die Digitalisierung des Lebens ermöglicht es den Menschen, viele alltägliche Prozeduren gemütlich von zu Hause aus oder einfach mit dem Smartphone zu erledigen. Allerdings fällt es nicht jedem leicht, sich das dafür nötige Know-how anzueignen. So empfinden 20 Prozent der Personen, die das Internet nur in sehr geringem Umfang nutzen, dabei hohen Stress. Das zeigt eine gemeinsame Studie des Digitalisierungsministeriums und des  „Luxembourg Institute of Socio-Economic Research“ (Liser) über die digitale Inklusion bzw. die digitale Kluft in Luxemburg.

Ziel der Studie war es, die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Alltag der Einwohner Luxemburgs sowie die Schwierigkeiten, mit denen die Menschen konfrontiert sind, zu ermitteln. Sie wurde komplementär zur Umfrage aus dem Jahr 2019 über die Wahrnehmung und die Erwartungen der Bevölkerung an die Digitalisierung gemacht, geht aus einem Presseschreiben des Digitalisierungsministeriums vom Freitag hervor. Die Studienergebnisse sowie die Empfehlungen des Liser würden künftig als Grundlage für die Überarbeitung des Nationalen Aktionsplans genutzt werden, heißt es weiter.

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O Mei
16. Mai 2023 - 17.13

Habe gestern einen Blick in einen abfahrenden Zug geworfen.Da war nicht ein einziger Reisender der nicht auf das Tamagochi geglotzt hat.