Schluss mit dem Badespaß auf der „Rommwiss“ am Stausee: Nach einigen Stellen in der Mosel wurden Blaualgen nun auch im Wasser des Stausees beim beliebten Strand gefunden. Wegen der toxischen Wirkung für Mensch und Tier sind das Baden und sämtliche Wassersportaktivitäten am Strand nahe Bauschleiden (Boulaide) bis auf Weiteres verboten. Die anderen Badeorte entlang des Stausees sind allerdings weiter geöffnet.
Dass Blaualgen in luxemburgischen Gewässern nachgewiesen werden, ist nicht neu. Die Bakterien sind auch unter normalen Bedingungen im Wasser präsent. Die „Rommwiss“ ist wegen ihrer geografischen Lage besonders häufig von den Cyanobakterien betroffen. Das Wasser ist hier sehr nährstoffreich und nicht sehr tief. Außerdem ist dieser Teil des Stausees windgeschützt. Vermehren die Blaualgen sich exzessiv, formen sich hochgiftige Teppiche, die auf der Wasseroberfläche schwimmen. Sie haben eine gräulich-blaue oder grüne Farbe.
Menschen und Tiere sollen den Kontakt mit Blaualgen-verseuchtem Wasser unbedingt vermeiden. Die Blaualgen setzen Toxine ab, die für gesundheitliche Probleme bei Menschen und Tieren sorgen können. Je nachdem, wie viele Toxine aufgenommen wurden, können Betroffene Hautirritationen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Magenkrämpfe, Lähmungen und Leberschäden bekommen. Wie das Wasseramt mitteilt, müssen sich die Bürger allerdings keine Sorgen um das Trinkwasser von SEBES („Syndicat des eaux du barrage d’Esch-sur-Sûre“) machen, da das Wasser in einer Tiefe von 25 Metern abgeschöpft wird und dort die Konzentration der Blaualgen sehr gering ist. Sämtliche Toxine würden außerdem während des Filterprozesses entfernt.
Zu Demaart
Na, wo kommen die denn wieder so plötzlich her? Was wird dagegen unternommen?
Et schéngt, wéi wann et awer eng gutt Iddi wär fir Solarzellen um Séi schwammen ze loossen, déi zousätzlech zum Stroum, Schied fir d'Waasser maachen an domat d'Wuesse vun deenen Algen ënnerbannen. Besonnesch do, wou keng Seegelbooter mat Karacho ënnerwee sinn.