Mit dem Auto über eine Brücke fahren. Eigentlich ein gewohntes Szenario über das sich die meisten von uns keine großen Gedanken machen. Seit den Geschehnissen in Italien dürfte besagte Situation allerdings bei dem ein oder anderen ein mulmiges Gefühl auslösen. Dort war am Dienstag in der Hafenstadt Genua eine vierspurige Autobahnbrücke eingestürzt wobei mindestens 42 Menschen in den Tod gerissen wurden. Europaweit drängen sich Fragen auf – auch hier in Luxemburg: Wäre ein solches Horrorszenario theoretisch hierzulande möglich?
Im Großherzogtum gibt es ganz schön viele Brücken: Rund 1.200 an der Zahl. Darunter sind sowohl reine Fußgänger- und Fahrradbrücken als auch Autobrücken. 130 davon sind Autobahnbrücken. Allerdings ist keine in der gleichen Bauweise gebaut, wie die, die in Genua eingestürzt ist. «Ponts et Chaussées» ist für alle Brücken hier im Land zuständig und schließt die Möglichkeit eines ähnlichen Horrorszenarios wie in Italien aus.
Hallo! Das zweitletzte Foto zeigt die Grenzbrücke in Grevenmacher.
De Problem leit éischter do, dat am Fong oeffentlech Infrastrukture privat verwalt gin. An dann nach duerch eng Aktiegesellschaft, déi et méi op de Benefice wéi op d'Sécherheet ofgesin huet. An dann ass Fro vun der Responsabilitéit 'im Falle eines Falles' op emol ganz diffus.
@ Melody Hansen Ich schlage vor, dass Sie mit der in den Luxemburger Medien leider weitverbreiteten Unsitte, Photos unbeschriftet ins Netz zu stellen, brechen. Deshalb: wo stehen denn die hier gezeigten Brücken? Danke im Voraus!
Na dann hoffen wir das niemals so etwas tragisches wie in Italien bei uns passiert....wenn unsere braven Ponts et Chaussées ja so genau prüfen....!