Zehn Tage nach dem Start der neuen EU-Vorgaben für sehr große Online-Plattformen scheint die Einhaltung der Regeln noch nicht reibungslos zu funktionieren. Anbieter mit über 45 Millionen Zugriffen täglich sind nun verpflichtet, falsche Inhalte zu löschen, bestimmte Werbung einzustellen und einfache Zugänge zu Beschwerdestellen zu schaffen. Doch Verbraucherschützer sehen noch nicht überall eine ausreichende Umsetzung, EU-Abgeordnete forderten die Mitgliedsländer der EU auf, die Kommission bei der Kontrolle zu unterstützen.
Die Liste der betroffenen Konzerne reicht von Amazon über Apple und Google bis Twitter und Zalando. Einzelne Anbieter wie Meta mit Kommunikationsplattformen wie Facebook und Instagram haben eine vierstellige Zahl von Mitarbeitern für die Befolgung des sogenannten Digital Service Act (DSA), also das Digitale-Dienste-Gesetz der EU, abgestellt. Tiktok veränderte für seinen Auftritt in der EU den Algorithmus, sodass die vorwiegend jungen Nutzer weniger personalisierte Werbung zu konsumieren haben.
Wirt das versprechen von ein Steuerreform dann auch als 'Irreführung und Desinformation' eingestuft ?