Burganlagen waren dazu konzipiert, die Burgherren und ihre Bewohner vor Feinden zu schützen. Hohe Mauern oder Wachtürme sollten eine feindliche Einnahme erschweren. Strategisch vorteilhaft war es, die Burg an einem schwer erreichbaren Ort zu errichten, beispielsweise als Höhenburg auf einem Gipfel oder im Fall einer Niederungsburg als Wasserburg.
Von André Feller
Den Herren von Wiltz gelang es beim ersten Anlauf nicht, sich vor Feinden zu schützen. Die Ortswahl der Burg in Niederwiltz, an jener Stelle, wo sich heute die Dekanatskirche befindet, stellte sich schlichtweg als falsch heraus. Die Burg wurde mehrfach eingenommen und so entschied sich im 13. Jahrhundert das Wiltzer Adelsgeschlecht für eine neue Burg im heutigen Oberwiltz auf einem Felssporn. Mit dieser Entscheidung war auch der Grundstein für den Ortsteil Oberwiltz gelegt.
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können