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AfghanistanPräsident Aschraf Ghani verlässt Land – Taliban betreten Kabul

Afghanistan / Präsident Aschraf Ghani verlässt Land – Taliban betreten Kabul
Ein Hubschrauber der USA von Typ Chinook fliegt über der US-Botschaft in Kabul. Hubschrauber landen auf der US-Botschaft in Kabul und Diplomatenfahrzeuge verlassen das Gelände, während die Taliban auf die afghanische Hauptstadt Kabul vorrücken. US-Präsident Biden schickt wegen des rasanten Vormarsches der islamistischen und militanten Taliban weitere militärische Verstärkung nach Afghanistan. Es handle sich um rund 1000 Soldaten aus der Luftlandedivision der sogenannten 82nd Airborne aus Fort Bragg, hieß es von einem Verteidigungsbeamten in Washington.  Foto: Rahmat Gul/AP/dpa

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Der afghanische Präsident Ghani hat das Land verlassen. Die Taliban haben ihren Kämpfern angeordnet, nach Kabul zu gehen und für Sicherheit in der Stadt zu sorgen.

Angesichts des Vormarsches der militant-islamistischen Taliban in Afghanistan hat der Präsident Aschraf Ghani das Land verlassen. Das bestätigte der Vorsitzende des Nationalen Rats für Versöhnung, Abdullah Abdullah, in einer am Sonntag auf Facebook veröffentlichten Videobotschaft. Der „Ex-Präsident“ habe in dieser Situation das Land verlassen, und Gott möge ihn zur Rechenschaft ziehen, sagte Abdullah weiter. Auch das Volk werde über ihn richten.

Angaben dazu, wohin der Präsident das Land verlassen habe, machte Abdullah nicht. Lokale Medien berichteten, er sei nach Tadschikistan geflogen. Abdullah sagte, er wolle, dass die Sicherheitskräfte weiter für Sicherheit in Kabul sorgen und bat die Taliban, noch auf Gespräche – mit denen er vielleicht Friedensgespräche meinte – zu warten, und nicht in die Stadt zu kommen.

Am Rande von Kabul

Die militant-islamistischen Taliban hatten in den vergangenen knapp eineinhalb Wochen fast alle Provinzhauptstädte des Landes eingenommen. Viele waren kampflos an sie gefallen. Am Sonntagmorgen (Ortszeit) hatten sie die vorletzte noch unter Kontrolle der Regierung stehende Großstadt, Dschalalabad im Osten des Landes, übernommen. Wenig später sammelten sich Taliban-Kämpfer an den Toren der Hauptstadt Kabul. Sie wurden allerdings zunächst dazu angewiesen, nicht in die Stadt vorzudringen.

Am Abend teilten die Taliban in einer weiteren Erklärung mit, sie hätten Berichte erhalten, dass Polizeistationen und Ministerien verlassen worden seien. Die Sicherheitskräfte seien geflohen. Um Plünderungen zu verhindern oder damit anderen Menschen kein Schaden zugefügt werde, habe die Taliban-Führung ihre Kämpfer angewiesen, jene Gebiete zu betreten, aus denen der Feind geflohen sei.

Der amtierende afghanische Innenminister Abdul Sattar Mirsakwal hatte am Vormittag erklärt, die Stadt werde nicht angegriffen. Es sei die Vereinbarung getroffen worden, dass ein Machtwechsel friedlich erfolge.

Nomi
18. August 2021 - 12.20

Wann deen sollt Su'en zu Letzeburg hun, konfiskei'eren, well heen huet dei' Su'en vum Afghaneschen Vollek geklaut !

Arm
16. August 2021 - 10.56

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff.

d'MIM
15. August 2021 - 17.56

Dans quel paradis fiscal a-t-il trouvé refuge ? Décidément, ils ont de la malchance ces Américains et cela depuis le Vietnam!!