Von den Aktivitäten des vergangenen Jahres bleibt vor allem die 100-Jahr-Feier in bester Erinnerung, so Präsidentin Christiane Wagner einleitend. Diesbezüglich bedankte sie sich ausdrücklich bei der Escher Gemeinde für deren außergewöhnliche Unterstützung. Im Vorstand wurden einige Posten neu zugeteilt. Das Sekretariat hat Diana Ascani übernommen, Jean-Marie Schumann bekleidet indessen das Amt des Vizepräsidenten.
Die Pandemie habe man recht gut überstanden, trotz des Einbruchs der Aktivitäten und des Ausbleibens der Einnahmen. Man sei jetzt in einer Rekrutierungsphase und zudem damit beschäftigt, die bestehenden Musiker bei der Stange zu halten. Sowohl die Anzahl Mitglieder als auch der bereits gut gefüllte Terminkalender stimmen die Vereinsverantwortlichen positiv. Auch die Qualität der musikalischen Darbietungen habe sich deutlich verbessert, sagte Vizepräsident Jean-Marie Schumann. Besonders das Konzert bei der Eröffnung des FerroForum kann als sehr erfolgreich bezeichnet werden.
Der Aktivitätsbericht fiel pandemiebedingt etwas kürzer aus. Im Juni fand das traditionelle Konzert im Escher CIPA statt, mit der Besonderheit, dass auch die Kinder und Jugendlichen des Vereins hier ihr Können unter Beweis stellten. Des Weiteren fanden ein Konzert auf dem Boltgen-Platz und eine Darbietung anlässlich des Kulturlaufs statt. Wie gewohnt war die Bergarbeiter-Musik bei den Gedenkzeremonien und -feiern der Gemeinde vertreten. In diesem Jahr fanden bereits eine Ehrung für das 100. Vereinsjubiläum beim UGDA-Kongress, die Teilnahme an der Escher Kavalkade, vier Tage „Hämmelsmasch“ und das Eröffnungskonzert zum FerroForum statt.
Noch nicht bestätigt sind Konzerte im Rahmen von „Summer an Esch“ und des Kulturlaufs. Unter 60 Musikgesellschaften erhielt die „Biergaarbechter-Musek“ für das „Fräiraim-Festval“ der Philharmonie eine Zusage. Weiter ist ein Konzert beim „Wisefest“ der Kommunistischen Partei und die Teilnahme an einem großen Umzug des European People’s Festival geplant.

Für 50 Jahre Mitgliedschaft in der UGDA wurde Louis Cornaro ausgezeichnet. Er ist im Übrigen der einzig noch verbleibende aktive Musikant, der im Bergbau gearbeitet hat. Aber auch Raymond Peruzzi, der Kassierer der Bieraarbechter-Musek, verbrachte seine berufliche Karriere unter Tage. Georges Mischo überbrachte die besten Glückwünsche der Stadt. Die finanzielle Unterstützung der Gemeinde habe die „Biergaarbechtermusek“ mehr als verdient, da sie stets bei allen Zeremonien der Gemeinde vertreten ist. Sie vereine sowohl Kultur als auch Kulturgeschichte und Industriekultur, so Pim Knaff.
Der Vorstand besteht aus Patrick Dentzer, Jean-Marie Schumann, Christiane Wagner, Diana Ascani, Laura Ascani, Raymond Perruzzi, Manuela Wiseler, Marco Roeser, Sylvie Wellong und den Neuzugängen Luisa Errico und Alex Malukow. Dirigent ist Louis Ascani.

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