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CoronavirusOGBL fordert besseren Schutz der Arbeitnehmer im Transportsektor

Coronavirus / OGBL fordert besseren Schutz der Arbeitnehmer im Transportsektor
Der OGBL beklagt untragbare Zustände für Arbeitnehmer im Transportsektor Symbolfoto: Sergej Grits/AP/dpa

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Arbeitnehmer im Transportsektor liefern lebensnotwendige Medikamente in die Krankenhäuser und die sorgen dafür, dass die Lebensmittel in den Supermärkten ankommen. Der OGBL fordert in einer Pressemitteilung einen besseren Schutz für die Arbeitnehmer im Transportsektor.

Ohne all die Mitarbeiter im Transportsektor würde Luxemburg in der Krise komplett stillstehen. Umso wichtiger sei es, diesen Einsatz zu würdigen und die Arbeitnehmer im Transportsektor zu schützen. Das gibt die Gewerkschaft in einer Pressemitteilung bekannt.

Für Busfahrer seien bereits erste Vorkehrungen getroffen worden. Busunternehmen haben wegen des reduzierten Fahrplans bereits Kurzzeit beantragt, den Fahrbereich abgesperrt, um vor Infektionen zu schützen. Anders sieht es hingegen beim Reinigungspersonal aus. Busfahrer sollen gemeldet haben, dass die Busse ohne die nötigen Sicherheitsvorkehrungen gesäubert werden müssen. Das Personal sei eventuellen infizierten Gegenständen wie zum Beispiel Taschentüchern schutzlos ausgesetzt. Der OGBL fordert das Transportministerium auf, die Reinigungskräfte mit den entsprechenden Schutzausrüstungen und Informationen zu versorgen. Die Busse sollten idealerweise desinfiziert werden, so die Gewerkschaft weiter.

Last- und Lieferwagenfahrer seien ebenso einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Fahrer hätten keinen Zugang zu viruziden Desinfektionsmitteln oder Handschuhen, der Toilettengang würde ihnen wegen der zu hohen Infektionsgefahr häufig verwehrt, schreibt die Gewerkschaft und fordert klare Normen für die Branche.

Wie schützt man sich am besten vor einer Ansteckung?

Die Schutzmaßnahmen sind die gleichen wie bei anderen Infektionen der Atemwege: Hände regelmäßig und gründlich waschen, in den Ellbogen oder in ein Papiertaschentuch niesen und das Taschentuch sofort in einem abgedeckten Mülleimer entsorgen, Händeschütteln und Küssen vermeiden, von engem Kontakt mit kranken Menschen absehen, zu Hause bleiben, wenn man krank ist, und es unterlassen, das Gesicht mit den Händen zu berühren.

Seit dem 2. März 2020 ist eine Hotline für die Öffentlichkeit unter der Nummer 80 02 80 80 in Betrieb.

Menschen mit Symptomen einer Infektion oder solche, die aus einem Risikogebiet zurückkehren, sollen nicht zum Arzt oder in die Notaufnahme gehen, sondern die Nummer 80 02 80 80 (oder im Notfall 112) anrufen. Darüber hinaus sollten sie von Besuchen bei gefährdeten Personen absehen.

Das Coronavirus im Steckbrief

– Name: Coronavirus, Covid-19
– Übertragungsweg: Tröpfcheninfektion
– Am meisten betroffene Körperregion: Lungen
– Symptome: trockener Husten, Fieber, Atemnot
– Inkubationszeit: bis zu 14 Tagen
– Gefährlich besonders für ältere Menschen oder Personen, die schon (schwere) gesundheitliche Probleme haben