Das Gesundheitsministerium will die Rekrutierung für die „Réserve sanitaire“ erleichtern und hat eigens dafür eine neue Plattform eingerichtet. Hier können sich all jene Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Psychotherapeuten, Krankenpfleger und sogar Tierärzte einschreiben, die sich bisher noch nicht gemeldet hatten.
„Es geht uns bei der neuen Plattform hauptsächlich darum, die Verwaltung der ,Réserve sanitaire‘ zu vereinfachen“, sagt eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums dem Tageblatt gegenüber. Der Zustand der Reserve sei momentan „relativ gut“. Trotzdem sei die Regierung froh über jede weitere Anmeldung aus dem Gesundheitswesen, so die Sprecherin.
Die Gesundheitsreserve ordnet die Kandidaten, je nach Bedarf, in eine von zwei Gruppen ein: Zum einen können sie externen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen oder Laboratorien zugeteilt werden. Bei internen Stellen arbeiten die Personen aus dem Gesundheitswesen hingegen für das Contact-Tracing-Team, die Covid-19-Hotline, die Beratungszentren oder Testzentren.
Nach der Anmeldung schickt das Team der Gesundheitsreserve der entsprechenden Person einen Fragebogen per E-Mail zu, um weitere Informationen zu sammeln. Die Gesundheitsreserve sendet den Einrichtungen, die nach Personal suchen, dann eine Liste von den Personen, die potenziell interessiert sind und das erforderliche Profil haben.
Schon während der ersten Welle hatten sich Tausende Freiwillige für die Gesundheitsreserve gemeldet, deren Kontaktdaten im Notfall an die jeweils anfragenden Einrichtungen weitergeleitet werden.
Zu Demaart
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