Am Donnerstag wurde das neue Straßenbauverwaltungsgebäude der Regionalabteilung Mersch eingeweiht. Auf dem Areal beim Kreisel „Tinnesbruch“ ist auch die Autobahnmeisterei der A7 beheimatet.
Etwa 70 Personen warteten gegen 11 Uhr im Hof der neuen Autobahnmeisterei auf die Ankunft von Infrastrukturminister François Bausch. Und dieser fuhr dann auch Punkt 11 vor, um zusammen mit „Ponts et chaussées“-Direktor Roland Fox das neue Lager der Straßenbauverwaltung einzuweihen.
Das Areal liegt auf dem „Mierscherbierg“ in unmittelbarer Nähe der A7-Ausfahrt Bissen. Auf dem etwa 1,5 Hektar großen Gelände befindet sich das Zentrum der Verwaltung für die Region Mersch (SRME) sowie das CIEA („Centre d’intervention et d’entretien de l’autoroute“) der A7 (Nordstraße).
Beginn der Arbeiten im September 2014
Die Bauarbeiten begannen im September 2014. Sie waren Anfang dieses Jahres fertig, sodass die betroffenen Abteilungen im April einziehen konnten. Insgesamt arbeiten etwa 50 Personen auf dem Areal. Die üppigen Garagen bieten Platz für 33 Einsatzfahrzeuge, Anhänger und Maschinen. Beeindruckend sind aber auch die Silos, in denen das Streusalz für den Wintereinsatz gelagert wird, ebenso wie die Lager mit den Verkehrsschildern. Bei der Einweihung wurde gestern dann auch kein Bändchen durchgeschnitten, sondern eine Streumaschine mit Salz gefüllt.
Auf dem Gelände befinden sich zudem moderne Verwaltungsgebäude, Ateliers, Hallen mit technischen Anlagen und Maschinen, Umkleideräume mit Sanitäranlagen usw. Die Nettofläche des Zentrums liegt bei 5.160 m2. Man erreicht das Gelände über eine Ausfahrt im Kreisverkehr „Tinnesbruch“. Bei der Gestaltung des Areals wurde großer Wert auf den Umweltschutz und das Energiesparen gelegt, freute sich der Minister. Er kündigte in diesem Zusammenhang an, dass die Hallen in das Programm der Regierung integriert würden, das die Installierung von Fotovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden vorsieht.
„Der große Vorteil der neuen Autobahnmeisterei ist ihre Lage direkt an der Autobahn“, so Bausch weiter. Sie würde die Einsatzzeit bei Problemen auf der A7 erheblich verkürzen. Besonders im Winter oder bei Vorfällen in den Tunnels „Gousselerbierg“, „Mersch“, „Grouft“ oder „Stafelter“ sei dies wichtig. Das ganze Projekt kostete 17,25 Millionen Euro. „Geld, das gut investiert ist“, kommentierte der sichtlich zufriedene Minister.
Zu Demaart



















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