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„Mehrheit ist Mehrheit“: Im Gespräch mit François Bausch

„Mehrheit ist Mehrheit“: Im Gespräch mit François Bausch

Ein Gespräch mit dem Spitzenkandidaten von "déi gréng" über Koalitionsgeflüster, Heimat und wieso er sein Büro noch nicht räumen will.

«Sie waren noch nie hier im Büro?», fragt François Bausch und zeigt auf das große Fenster im «Héichhaus». «Die Sicht von hier oben ist fantastisch, vor allem jetzt an Herbsttagen.» Ein Gespräch mit dem Spitzenkandidaten François Bausch über Koalitionsgeflüster, Heimat und wieso er sein Büro noch nicht räumen will.

Tageblatt: Herr Bausch, lange Zeit sah es in den Umfragen danach aus, als würden «déi gréng» gemeinsam mit der CSV die nächste Regierung bilden. Täuscht der Eindruck, oder ist dieses Szenario wieder in weite Ferne gerückt?
François Bausch: Ich will mich überhaupt nicht an Gerüchten und Spekulationen beteiligen. Das Einzige, was für mich sicher ist: Wenn wir als Grüne nicht Stimmen hinzugewinnen, dann werden wir nicht mehr Teil einer Regierung sein.

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René Charles
6. Oktober 2018 - 13.05

Mir sin zu e puer déi dat och sou gesinn. Zesummen mam Här Wohlfart si mer schon zu méi.

Berufschauffeur
5. Oktober 2018 - 22.48

Vollkommen Richtig @roger wohlfahrt

roger wohlfart
5. Oktober 2018 - 19.06

Mehrheit ist Mehrheit. Purer Opportunismus. So funktioniert Politik. Hauptsache man bleibt Minister. Die Verbündeten von gestern werden die Gegner von morgen und die Gegner von gestern werden die Verbündeten von morgen. Ob das jetzt Herrn Pol Schock gefällt oder nicht, sein Gesprächspartner war und ist ein Karrierist, für den der Posten wichtiger ist als die Sache. Im Gegensatz zu seinem, leider allzu früh verstorbenen, Parteikollegen und Staatssekretär Camille Gira, dem es nicht mehr gegönnt ist, die fantastische Sicht aus dem Hochhaus zu geniessen.