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StatecLuxemburg wird „immer kosmopolitischer“: 47,2 Prozent der Einwohner haben ausländische Staatsangehörigkeit

Statec / Luxemburg wird „immer kosmopolitischer“: 47,2 Prozent der Einwohner haben ausländische Staatsangehörigkeit
Nur knapp die Hälfte aller Bewohner Luxemburgs wurden auch hierzulande geboren Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Luxemburgs Einwohnerzahl ist in nur knapp zehn Jahren um rund 130.000 Personen gestiegen – und ist demnach in diesem Zeitraum um 25 Prozent gewachsen. Etwas weniger als die Hälfte aller Bewohner haben eine ausländische Staatsbürgerschaft, doch nicht alle davon kommen, um auch zu bleiben, schreibt Statec.

Die Einwohnerzahl Luxemburgs ist zwischen 2011 und 2021 um 131.588 Personen gestiegen (plus 25,7 Prozent) und wird immer „kosmopolitischer“. Insgesamt 643.941 Einwohner wurden bei der Volkszählung aus dem Jahr 2021 gezählt. Die ausländische Bevölkerung ist seit der Volkszählung aus dem Jahr 2011 um nicht weniger als 38 Prozent auf 304.051 Personen gestiegen. Das geht aus der jüngsten Statec-Publikation hervor, die sich auf die Daten der Volkszählung von 2021 bezieht. Demnach besitzen 47,2 Prozent der Einwohner des Großherzogtums einen ausländischen Pass. Von den insgesamt 52,8 Prozent Luxemburgern besitzen 18 Prozent (67.594) noch eine zweite Staatsangehörigkeit, 2.690 Personen eine dritte und 28 sogar eine vierte.

Der Großteil der ausländischen Einwohner stammt aus einem der 27 Länder der Europäischen Union, 80,9 Prozent. Die Portugiesen sind mit 93.659 Menschen (14,5 Prozent) am stärksten unter den Ausländern vertreten. An zweiter Stelle stehen die Franzosen mit 7,6 Prozent (93.659), gefolgt von den Italienern mit 3,7 Prozent (23.881). Rund 180 Nationalitäten seien im Großherzogtum vertreten.

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