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GrenzgängerLuxemburg-Pendler: Debatte um Homeoffice-Tage geht in den Nachbarländern weiter

Grenzgänger / Luxemburg-Pendler: Debatte um Homeoffice-Tage geht in den Nachbarländern weiter
Verkehr auf dem Gaspericher Kreuz: Pendler aus den Nachbarländern wollen mehr Homeoffice Symbolfoto: Editpress-Archiv/Julien Garroy

Die Arbeit im Homeoffice ist nicht per se umweltfreundlicher, als jeden Tag zur Arbeit zu fahren. Das zeigt eine neue Studie. Währenddessen werden sowohl in Deutschland als auch in Frankreich und Belgien Debatten geführt. Eine einheitliche Lösung für die Arbeit zu Hause ist für die Luxemburg-Pendler noch nicht in Sicht.

Wer nicht jeden Tag zur Arbeit fährt, spart Geld und tut etwas für die Umwelt. So einfach geht die Rechnung für die Grenzgänger aus Deutschland, Belgien und Frankreich allerdings leider nicht auf, wie eine neue Studie der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in der EU aus Dublin nun ergibt. Somit ist Telearbeit nicht zwangsläufig eine gute Idee, um die Umwelt zu schützen und die Auswirkungen auf das Klima zu verbessern. Das berichtet der Trierische Volksfreund

So hat die Corona-Pandemie die Ungleichheiten zwischen Stadt und Land verschärft, heißt es von Studienleiterin Martina Bisello: „Telearbeitbare“ Arbeitsplätze, also Jobs, die überhaupt erst das Homeoffice ermöglichen, gibt es viel mehr in den Großstädten und relativ wenig auf dem Land. Allerdings: Mit der Möglichkeit, mehr von zu Hause aus zu arbeiten, ziehen die Arbeitnehmer zunehmend in Erwägung, aus der Stadt und ihren Vororten in ländlichere Gegenden zu ziehen, in denen vor allem die Immobilienpreise viel niedriger sind.

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Grober J-P.
13. August 2022 - 9.55

Auch Grenzgänger haben jeden Vorteil hier Steuern zu zahlen. Habe etliche Jahre für eine ausländische Firma gearbeitet und hier Steuern gezahlt. Drüben hätte es weniger Netto gegeben. Man muss nur richtig vermitteln, wo der Hauptarbeitsplatz "liegt". Also bei 2 Tagen Homeoffice von 5 Arbeitsttagen wäre das doch machbar. Einmal mehr die Arbeitsgesetze durchstöbern.

eifelbiker100
11. August 2022 - 15.15

Ich habe großen Respekt vor der Luxemburger Fiskalpolitik. Schön, dass es ihnen damit so gut geht. Zu wünschen wäre es, wenn das hier in Deutschland auch gelingen würde. Vielleicht ist das (noch) kleine Land flexibler durch die allesamt kürzeren Wege der Entscheidungen. Neid darf unter keinen Umständen aufkommen. Grenzen dürfen insbesondere von Deutschland zu Luxemburg nie mehr geschlossen werden. Das war schrecklich. Auf eine gute und lange Freundschaft im Grenzgebiet. Bleiben sie gesund und haben sie weiterhin Freude am Leben.

Bux /
11. August 2022 - 14.07

Die Umverteilung kennt hier leider nur eine Richtung, von den Grenzgängern zu den Einwohnern Luxemburgs.

Romain
11. August 2022 - 8.17

Es werden schon zu viele Steuern verschwendet und nicht nur im eigenen Land ( fällt unter Wahlpropaganda ) . Wieviele Gelder hat Luxemburg mit investiert alleine in den Grenzregionen

jung.luc.lux
10. August 2022 - 20.27

Luxemburg darf auf keinen Fall auf Steuereinnahmen verzichten. Wir dürfen uns nicht von unseren Nachbarn für dumm verkaufen lassen.

Fernand
10. August 2022 - 14.57

Was gibt's denn da zu debattieren? Glauben einige Leute Deutschland, Belgien und Frankreich würden freiwillig auf Steuereinnahmen verzichten, bloß weil Luxemburg so nett ist? Wäre Luxemburg denn einverstanden wenn 100.000 Franzosen hier wohnen würden, in Frankreich Telearbeit verrichten und auch da Steuern zahlen? Ich glaube kaum.