Die Europäische Union hat jüngst gemeinsam mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) einen Bericht über das Gesundheitswesen in den EU-Ländern sowie den Gesundheitszustand seiner Bürger veröffentlicht. Ein Überblick über die Haupterkenntnisse zeigt, dass es noch deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Staaten gibt.
Angefangen bei der Lebenserwartung. Allgemein wird in dem Bericht festgestellt, dass die Lebenserwartung in den europäischen Ländern zwar weltweit im Spitzenfeld liegt, sich in den letzten Jahren ihr Anstieg allerdings verlangsamt hat.
Dies wird auf die gleichzeitige Verlangsamung bei der Reduzierung von tödlich endenden Kreislauferkrankungen zurückgeführt. Zudem gebe es eine periodische hohe Sterblichkeitsrate bei älteren Menschen aufgrund einer schweren Grippe. Die Lebenserwartung hat sich in der EU im Durchschnitt von 2005 bis 2016 von etwas weniger als 79 Jahren auf 81 Jahren verlängert. Und es bleibt dabei, dass die Frauen überall länger leben als Männer, mit zuweilen großen Unterschieden.
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