Mittwoch21. Januar 2026

Demaart Zu Demaart

Headlines

Landsbanki-Banker aus Luxemburg freigesprochen

Landsbanki-Banker aus Luxemburg freigesprochen

Jetzt weiterlesen !

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Oder schließen Sie ein Abo ab.

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

Ein Pariser Gericht hat die Luxemburger Zweigstelle der isländischen Bank Landsbanki freigesprochen. Die Bank und ihre Vorsitzenden waren in Frankreich von Hunderten Kunden angeklagt worden. Unter ihnen der französische Sänger Enrico Macias. Der Vorwurf lautete Betrug.

Doch das Gericht war mit dem nicht einverstanden. «Aus dem Dossier geht nicht hervor, dass die Sparer Opfer eines betrügerischen Manövers wurden», indem sie bei der Landsbanki in Luxemburg eine Hypothek auf ihre Immobilie aufgenommen haben, meinte das Gericht.

Bewusstsein für Risiken

Richter Olivier Géron urteilte, dass die Kläger sich «notwendigerweise über die Risiken bewusst waren», als sie die strittigen Kredite unterschrieben. Außerdem habe die Bank nicht absichtlich ihren Kunden vorenthalten, dass sie sich in einem so wirtschaftlichen problematischen Zustand befand, dass ihre Existenz davon abhing.

Der Bank sowie neun ihrer ehemaligen Vorsitzenden wurde vorgeworfen, ein paar Hundert Menschen aus Frankreich betrogen zu haben, weil sie ihren Kunden nahelegten, eine Hypothek auf ihre Immobilie aufzunehmen. Im Gegenzug erhielten sie zum Teil Bargeld. Der restliche Teil des Geldes wurde von der Bank angelegt.

Wie der Richter weiter urteilte, sei der Konkurs der Landsbanki während der Finanzkrise von 2008 «eines der Risiken in der Wirtschaftswelt». Damit haben die Insolvenzverwalter das Recht, die Immobilien der Kläger zu verkaufen.

Serenissima
28. August 2017 - 18.14

Die Rechtsanwälte der Kunden hatten nicht die richtige Strategie gewählt, statt zu argumentieren dass die Bank absichtlich ihren Kunden vorenthalten hatte, dass sie sich in einem wirtschaftlichen problematischen Zustand befand, als sie das strittige Finanzprodukt an die Kunden verkaufte, hätten sie an Hand vun Gutachten den Beweis erbringen sollen dass dieses Finanzprodukt von Anfang an getürkt war: d.h. es hätte niemals die versprochenen Rendite bringen können um den gewährten Krediet samt Zinsen zurück zu erstatten.. ein solches Gutachten wurde in Portugal erstellt von einem Experten und von den Gerichten dort akzeptiert um die Insolvenzverwalterin zu stoppen, und das Finanzprodukt wurde in England von der Finanzaufsichtsbehörde verboten zu verkaufen an Privatpersonen...leider hat man das nicht dem Gericht in Frankreich mitgeteilt....