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KunsteckeIns Abenteuer des Neoimpressionismus gestürzt – Die Belgierin Anna Boch im Mu.ZEE in Ostende

Kunstecke / Ins Abenteuer des Neoimpressionismus gestürzt – Die Belgierin Anna Boch im Mu.ZEE in Ostende
„Chaumière en Flandre“, ca. 1891, Lucien Arkas Collection Foto: Hadiye Cangokce

Ist die Stadt Ostende für die Pflege des international bekannten Malers James Ensor bekannt, so glänzt das vor Jahren renovierte Kunstmuseum Mu.ZEE nicht nur mit einer gut dotierten Sammlung, vielmehr werden hier auch interessante Gastausstellungen angeboten. Ein „facettenreiches Porträt“ von Anna Boch illustriert derzeit Leben und Schaffen der belgischen Ausnahmekünstlerin und Vertreterin des Impressionismus.

Unter dem Titel „Anna Boch: Eine impressionistische Reise“ zeigt Mu.ZEE noch bis zum 5. November über 30 Werke der Künstlerin, die von 1848 bis 1936 gelebt hat. Diese werden mit Werken von Künstlerinnen und Künstlern ihrer Zeit, etwa James Ensor, Paul Gauguin, Vincent van Gogh, Théo van Rysselberghe, Paul Signac oder Isidore Verheyden, um nur diese zu nennen, ergänzt.

Das Konzept der Ausstellung, wenn auch in bescheidenem Maße und unter anderen Voraussetzungen, erinnert ein klein wenig an die aktuelle Schau „Im Glanz des Impressionismus? Dominique Lang und Zeitgenossen“ in der Villa Vauban. Zielt diese Expo eher auf den Post-Impressionismus und das künstlerische Schaffen im Umfeld des Großherzogtums ab, so holt die „impressionistische Reise“ mit Anna Boch wohl viel breiter aus, dokumentiert ihr „neoimpressionistisches Abenteuer“ sowie ihre spätere Entwicklung.

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liah1elin2
27. August 2023 - 12.38

Eine mir bis jetzt unbekannte faszinierende Malerin, Mäzenin und Person. Ihre Bilder sind betörend schön und feinfühlig. Werde mir ihre Ausstellung gerne ansehen. Interessant ist der Name Boch ja auch im Zusammenhang zu Villroy & Boch.