In den Gebäuden sind ein Bastelraum, ein Spielraum, ein Esszimmer, eine Aufwärmküche und ein Ort zur Entspannung mit einer kleinen Bibliothek untergebracht. Auf dem Areal rund um die „Maison relais“ gibt es zudem eine Feuerstelle, einen Spielplatz sowie einen Gewürz- und Gemüsegarten. „Wenn das Wetter es erlaubt, werden die Tische und Stühle vor die Tür gestellt und es wird im Freien gebastelt und gespielt“, so die Verantwortliche der „Maison relais“, Anouk Franck.

Im Oktober 2017 hatte sich die neue Mehrheit im Gemeinderat zum Ziel gesetzt, die Wartelisten für einen Platz in einer „Maison relais“ zu kürzen, so Schulschöffe Christian Weis. Etwa 600 neue Plätze sollten zu diesem Zweck innerhalb von sechs Jahren geschaffen werden. Zurzeit stehen in den Escher „Maisons relais“ rund 1.300 Plätze zur Verfügung. Mit den 63 Plätzen in der „Maison relais am Holzbierg“ wurde ein erster Schritt getan. Weitere 100 Plätze werden ab kommendem Schuljahr gegenüber der „Ecole Grand-rue“ hinzukommen.

Dann folgen die „Maison relais Wobrécken“ und die alte Feuerwehrkaserne mit insgesamt 450 Plätzen. Damit habe man das Soll erfüllt, wenn auch nicht rechtzeitig vor den Gemeindewahlen im Jahr 2023. Doch darum gehe es nicht, sagt Christian Weis. Hauptsache sei es, den arbeitenden Eltern mit guten Betreuungsangeboten für ihren Nachwuchs entgegenzukommen. Den Kindern werden hier pädagogische, extraschulische Aktivitäten angeboten, die Spaß bereiten.

Der Umbau der Infrastruktur der Waldschule zu einer „Maison relais“ wird wohl einen Einfluss auf die gewohnten Ferienaktivitäten haben. Doch auch künftig werden Kinder außerhalb der Schulzeiten zur Waldschule kommen können. Daneben gibt es den „Ellergronn“ sowie „Bëschklassen“ und die „Bëschcrèche“, sodass in Sachen Umwelterziehung viele Alternativen zur Verfügung stehen. In der „Maison relais am Holzbierg“ kümmern sich insgesamt sechs Mitarbeiter um die Kinder. Die Kindertagesstätte hat von 7 bis 19 Uhr geöffnet.

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