Tageblatt: Können Sie etwas über Ihren Werdegang als Illustratorin und Designerin erzählen? Was begeistert Sie an dieser künstlerischen Tätigkeit?
Jessica Frascht: Ich habe schon immer gerne gemalt – seit meiner Kindheit. Dazu gibt es eine Anekdote: Ich hatte dermaßen Angst vor dem Kindergarten, dass ich zuvor mit meiner Mutter ein Malbuch gekauft habe, das mir die Nervosität vor dem ersten Tag nehmen sollte. Am besagten Tag vergaß meine Mutter jedoch, mir das Malbuch zu geben. Ich fühlte mich derart fehl am Platz und sehnte mich so sehr nach meinem Malbuch, dass ich kurzerhand weglief. Ich war verloren; ich wusste weder wo ich noch wo mein Malbuch war. Irgendwann hat mich eine ältere Frau gefunden und zurückgebracht. Ich hatte also seit jeher eine Leidenschaft fürs Malen. Auf dem Gymnasium habe ich mich für die Fachrichtung Bildende Künste entschieden und anschließend in Trier meinen Bachelor of Arts in Illustration und Buchgestaltung gemacht. Seit drei Jahren studiere ich Kommunikationsdesign im Master, ebenfalls in Trier.
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